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Läusebefall an Dresdner Nadelbäumen

Läusebefall an Dresdner Nadelbäumen

Wie das Dresdner Rathaus mitteilt, sind im Stadtgebiet Stechfichten und andere Nadelbäume von der so genannten Sitkafichtenlaus befallen. Die gut sichtbaren grünen Läuse mit roten Augen saugen seit dem Ende des Winters an den Nadeln.

Die Folge des Massenbefalls ist eine Braunfärbung und schließlich das Absterben der Nadeln. Die gute Nachricht: Der gesamte Baum - fast immer ist die Stechfichte bzw. Blaufichte betroffen - ist aber nicht abgestorben. Aus den Endknospen wird sich der Maiwuchs weitgehend normal entwickeln. Nach drei bis vier Jahren werden die betroffenen Bäume wieder eine geschlossene Krone entwickeln.

Einen vergleichbaren Lausbefall gab es zuletzt in den 1990er Jahren, nachdem es mehrere Jahre hintereinander ähnliche Witterungsbedingungen wie dieses Jahr gab. Milde Winter ohne Temperaturen unter minus zehn Grad und trockene Frühjahrswochen begünstigen die Entwicklung der Laus. "Der Lausbefall ist für wenige Wochen ein erhebliches optisches Problem, jedoch keine Frage der Stand- und Bruchsicherheit der Bäume. Die Laus bzw. die befallenen Bäume stellen keine Gefahr für den Menschen, für Sachwerte oder für andere Baumarten dar", erklärt Hartwig Seiche vom Dresdner Umweltamt. Es bestehe also kein Grund zur Fällung der befallenen Bäume.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.05.2015

DNN

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