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Lässig: „Schließung des Arnhold-Bads hätte verhindert werden können"

Lässig: „Schließung des Arnhold-Bads hätte verhindert werden können"

Kurz hatte FDP-Stadträtin Barbara Lässig Mitleid mit Sven Mania, dem Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs, als sie von der zwangsweisen Schließung des Georg-Arnhold-Bads am Karfreitag hörte.

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FDP-Stadträtin Barbara Lässig.

Quelle: Archiv

„Sven Mania, der Arme. Für alles kann er ja auch nichts“, hat sie gedacht, wie sie in einem gestrigen Pressegespräch der FDP-Fraktion verriet.

Dieses Mitleid verweilte aber nur kurz – bis zu dem Augenblick, als sie erfuhr, dass es sich bei dem ausgefallenen Steuerungselement der Lüftungsanlage genau um das Teil handelt, was nach ihrer Aussage schon längst auf der Kippe stand. Bereits im vergangenen Sommer hatte Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) eingeräumt, dass das Bad nur noch eine von zwei Lüftunganlagen nutzt. Sollte auch diese ausfallen, müsste man sperren, prophezeite er. Deswegen kündigte Lehmann an, alles dafür zu tun, die nötigen Mittel für die Sanierung der Bad-Anlage in den Haushalt einzubringen. Rund 2,9 Millionen Euro standen in der Haushaltsplanung, „doch die Stadt hat letztendlich anderen Projekten den Vorzug gegeben“, so Mania gestern gegenüber DNN.

Eine Tatsache, die Barbara Lässig wütend macht: „Das hätte verhindert werden können. Seit eineinhalb Jahren hätte man sich um die Beschaffung eines neuen Teils bemühen können. Noch dazu, wenn das nur 2500 Euro kostet. Dieses Geld fällt doch gar nicht auf.“ Doch Betriebsleiter wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Ich habe bereits im Juni 2011 mit einem umfänglichen Bericht auf den Zustand der Dresdner Bäder aufmerksam gemacht. Dabei ging es auch um die Lüftungsanlage im Arnhold-Bad. Frau Lässig war mit anwesend“, berichtet Mania.

Lässigs Ärger geht so weit, dass sie nicht nur Lehmann und Mania Arbeitsverweigerung oder immerhin grobe Fahrlässigkeit vorwirft, sondern auch um die Schwimmhalle Freiberger Platz besorgt ist. Deren Betriebsgenehmigung läuft nämlich zum 31. Juli aus. Laut Mania ist eine Verlängerung zwar beantragt, jedoch noch nicht bewilligt, da es zuvor noch „einige dringliche Dinge“ zu klären gebe. „Ich habe so meine Zweifel, dass das reibungslos funktioniert“, so Lässig.

cg/ sts

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