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Kunststoff-Technik Dresden baut neue Fabrik

Kunststoff-Technik Dresden baut neue Fabrik

Damit der Maschinenbauer Pactec sein neues Werk in Dobritz (DNN berichteten) bauen kann, wird die bisher auf dem Firmengelände an der Breitscheidstraße eingemietete Kunststoff-Technik Dresden umziehen und im Gewerbegebiet Reick eine eigene Fabrik errichten.

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Die Firma Kunststoff-Technik Dresden will ins Gewerbegebiet Reick ziehen.

Quelle: PR

Das kündigten die Kunststoff-Technik-Chefs Kerstin Krause und Steffen Schreyer an. Das Zulieferunternehmen investiert rund drei Millionen Euro in eine neue Halle und ein Bürogebäude. Auch neue Arbeitsplätze sollen in diesem Zuge entstehen, wie Krause sagte.

Zu den Kunden der Kunststoff-Technik GmbH gehören neben Pactec selbst zum Beispiel die Dresdner Verkehrsbetriebe, die Drewag, Bombardier, aber auch Unternehmen aus der Medizintechnik, dem Maschinenbau und weiteren Branchen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Ungarn und England. Während die meisten Produkte der Dresdner letztlich in Fahrzeuge und Maschinen eingebaut werden, ist anderes aus der Dobritzer Fabrik auch nach außen sichtbar: "Von uns sind zum Beispiel die Prospekthalter in den Dresdner Straßenbahnen und die Spendenbehälter für die Frauenkirche", erzählt Krause. Insgesamt realisierte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,6 Millionen Euro, Tendenz: steigend.

Ähnlich wie Theegarten-Pactec hat die Kunststoff-Technik ihre Wurzeln im früheren Verpackungsmaschinen-Kombinat Nagema. Seit der Gründung 1991 ist die Belegschaft von acht auf nun 30 Mitarbeiter gewachsen - und die sind spezialisiert auf die Auftragsfertigung von Kunststoff- und Metallspezialteilen wie etwa Hauben, Abdeckungen, Zahnräder und dergleichen mehr. Da der Fabrikneubau in Reick mit einem Zuschuss der Sächsischen Aufbaubank verbunden war, hat sich die Firma auch verpflichtet, neue Jobs zu schaffen: Zwei Lehrlinge und zwei Mitarbeiter werden zusätzlich angeheuert.

Der Neubau soll im April oder Mai 2014 bezugsfertig sein. "Eigentlich wollten wir noch in diesem Jahr umziehen, aber der Kampf mit den Behörden hat uns ein Jahr gekostet", sagte Krause. Indes werde der erzwungene Umzug auch sein Gutes haben: In einem eigenen Unternehmensdomizil habe man eben bessere Wachstumsmöglichkeiten. "Am alten Standort ist es für uns ohnehin immer enger geworden - wir mussten einige Maschinen schon in den Gängen aufstellen."

Heiko Weckbrodt

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.11.2013

Weckbrodt, Heiko

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