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Kunst für Dresdner Schulneubauten

Drei Siegerentwürfe stehen fest Kunst für Dresdner Schulneubauten

Die drei umfangreichen städtischen Schulneubauten in Tolkewitz, Pieschen und in der Südvorstadt bekommen „Kunst am Bau“. Im April hatte die Stadt drei Künstlerwettbewerbe ausgeschrieben. Jetzt hat eine Jury die drei Siegerentwürfe prämiert.

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Die 145. Oberschule und das Gymnasium Pieschen bekommen „Kunst am Bau“.
 

Quelle: Stadtverwaltung

Dresden.  Die drei umfangreichen städtischen Schulneubauten in Tolkewitz, Pieschen und in der Südvorstadt bekommen „Kunst am Bau“. Im April hatte die Stadt drei Künstlerwettbewerbe ausgeschrieben. Es ging darum, mit Kunst die künftigen Schulstandorte zu bereichern und in den angrenzenden Stadtraum zu wirken. Jetzt im November hat eine Jury die drei Siegerentwürfe prämiert. Insgesamt 15 Bewerbungen – fünf je Schule – gab es. Die Kosten für die Kunst am Schulbau von insgesamt 120 000 Euro trägt das Schulverwaltungsamt im Rahmen der Baukostenbudgets, teilt die Stadt mit.

Die drei umfangreichen städtischen Schulneubauten in Tolkewitz, Pieschen und in der Südvorstadt bekommen „Kunst am Bau“.

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Für die 32. Oberschule und das Gymnasium Tolkewitz auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahnhofs hat sich der Entwurf „Locker um ABIZEUGNISMYTHOSWELT“ durchgesetzt. Die Künstlergruppe „L+S“ schlägt an der Fassade zur Wehlener Straße eine Anzeigetafel vor, die abwechselnd die Namen beider Schulen und daraus abgeleitete Anagramme (Wortneuschöpfungen aus geänderter Buchstabenfolge) zeigt. Die Tafel greift in ihrer Anmutung einerseits die ursprüngliche Nutzung des Ortes auf, andererseits soll ihr Inhalt zur spielerischen Auseinandersetzung mit Sprache anregen und auf die Bildungseinrichtungen hinweisen. Die Kosten betragen rund 45 000 Euro. Fertig werden soll der Entwurf im Frühjahr 2018.

Für die 145. Oberschule und das Gymnasium Pieschen soll das Projekt „Gong!“ des Künstlers André Tempel verwirklicht werden. Der Künstler plant bis Sommer 2019 eine große Sitzskulptur, die vor dem Haupteingang der künftigen Oberschule an der Erfurter Straße platziert wird. Sie besteht aus verschweißtem Stahlrohr, ist farblich lebhaft gestaltet und bildet mit dem von oben erkennbaren Schriftzug einen Hinweis auf das schultypische Pausensignal. Kostenpunkt: 45 000 Euro.

Für das künftige Gymnasium Süd-West will Jan Großmann sein Projekt „Lineatur 27 / Lineatur 28“ verwirklichen. Vor dem Gebäude mit Aula und Mensa an der Altenzeller Straße werden zwei Skulpturen errichtet, die sich aus der zweidimensionalen Fläche in den dreidimensionalen Raum auffalten. Das Kunstwerk nimmt die Linien- und Kästchenstrukturen von Schulheften auf. Sie bestehen aus beschichtetem Aluminium und geben dem Schulcampus eine unverwechselbare Prägung. Rund 30 000 Euro kostet diese Kunst am Bau. Fertig werden soll das Kunstwerk im Frühjahr 2019.

Von Katrin Richter

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