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Kunden und Versicherung um 1,3 Millionen geprellt

Betrug Kunden und Versicherung um 1,3 Millionen geprellt

Falk E. trägt einen himmlischen Nachnamen, allerdings benimmt er sich nicht so. Der 37-Jährige muss sich derzeit wegen Betruges in 247 Fällen, Urkundenfälschung und Unterschlagung vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll als Chef der Dresdner Geschäftsstelle der ERGO-Versicherungen Kunden und die Versicherung um rund 1,3 Millionen Euro geprellt haben.

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Falk E. soll 1,3 Millionen Euro unterschlagen haben.

Quelle: ml

Dresden. Falk E. trägt einen himmlischen Nachnamen, allerdings benimmt er sich nicht so. Der 37-Jährige muss sich derzeit wegen Betruges in 247 Fällen, Urkundenfälschung und Unterschlagung vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll als Chef der Dresdner Geschäftsstelle der ERGO-Versicherungen Kunden und die Versicherung um rund 1,3 Millionen Euro geprellt haben. Er habe, so die Staatsanwaltschaft, im großen Stil fingierte Versicherungsverträge abgeschlossen und die Provision kassiert. Zudem soll er Versicherungen gekündigt und Fondanteile verkauft haben – jeweils ohne Wissen der Kunden. Die Rückkaufwerte gingen auf sein Konto. Und er versprach Leuten Gelder für sie kapitalbringend anzulegen, was er nicht tat, sondern damit sein Konto füllte.

Für soviel „Arbeit“ entschädigte er sich mit kleinen „Luxusartikeln“. 2011 erwarb er über einen Darlehensvertrag einen Porsche - Kostenpunkt: 146 000 Euro – sowie ein Fitnessgerät für 11 500 Euro. Da sind allerdings noch heute insgesamt rund 140 000 Euro offen, denn die Raten zahlte er nur ein Jahr. Ende 2012, als seine Betrügerein so langsam aufflogen und Ermittlungen begannen, löste er ein Flugticket in die Dominikanische Republik ab – allerdings nur den Hinflug. Er blieb einige Jahre dort Erst im Februar 2016 brachten ihn Fahnder wieder zurück nach Dresden.

Frank E. kündigte gestern ein Geständnis an. „Er will einen Schlussstrich ziehen, sich aber vorher intensiv mit den Unterlagen beschäftigen, die er sehr spät bekommen hat“, erklärte sein Anwalt. Einen Antrag, das Verfahren so lange auszusetzen, hatte die Kammer zuvor abgelehnt. Der Prozess wird fortgesetzt.

Von Monika Löffler

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