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Kulturpalast erhält Gaststätte

Stiftung Frauenkirche Dresden verhandelt mit Interessenten Kulturpalast erhält Gaststätte

Erst hieß es: Aus Kostengründen kommt keine Gastronomie in den neuen Kulturpalast. Doch nun wird alles anders: Wenn das sanierte Gebäude im März 2017 eingeweiht wird, öffnet auch ein Restaurant seine Pforten. Der Betreiber soll bis Mitte Juni feststehen.

So wird der fertige Kulturpalast aussehen. Links im Erdgeschoss entsteht das Restaurant.

Quelle: PR

Dresden. Bisher gab es Absichtserklärungen, jetzt ist es amtlich: Wenn der sanierte Kulturpalast im März 2017 eingeweiht wird, dann öffnet ein Restaurant seine Pforten. „Die Eröffnung des Restaurants erfolgt zeitgleich mit der Eröffnung des Kulturpalastes“, erklärte Grit Jandura, Sprecherin der Stiftung Frauenkirche, auf Anfrage der DNN. Die Stiftung wird die Gaststätte an einen Betreiber vermieten.

Eigentlich sollte gar keine Gaststätte in den „neuen“ Kulturpalast einziehen. Das hatte das Umbaukonzept nicht vorgesehen. Doch dann wurden Räume frei, weil die Dresden Information dankend auf eine Rückkehr vom Quartier an der Frauenkirche in den Kulturpalast verzichten wollte. Der Stadtrat unterstützte auf Initiative der Grünen dieses Ansinnen. Da auch die Stiftung Frauenkirche nicht mehr mit ihrem Besucherzentrum in den Kulturpalast zurückkehren will, eröffneten sich neue Möglichkeiten.

Die Stiftung hat noch für 20 Jahre einen Mietvertrag und einen Großteil der Miete vorab entrichtet, weil sie ihr 2006 eröffnetes Besucherzentrum mit großem Aufwand selbst hergerichtet hatte. Diese Investitionen werden mit der Miete verrechnet. Das Besucherzentrum der Stiftung, das mit Beginn des Umbaus 2013 schließen musste, lag an der Galeriestraße. Die Dresden Information besaß Räume an der Schlossstraße. Der Kulturpalast-Bauherr Kommunale Immobilien Dresden & Co KG (KID) hat mit der Stiftung Frauenkirche die Räume getauscht. „Der Vertrag ist unterschrieben“, bestätigte KID-Geschäftsführer Axel Walther auf DNN-Anfrage. „Die Stiftung Frauenkirche hat die Fläche übernommen.“

Die Stiftung übernimmt die Kosten für den Einbau der Haustechnik, die ein Gastronomiebetrieb benötigt. „Die vorbereitenden baulichen Maßnahmen werden mit größtem Kostenbewusstsein geplant und umgesetzt“, erklärte Jandura. So bleiben – wie von den Grünen gefordert – keine zusätzlichen Kosten bei der Stadt. Allerdings hat die KID keinen Einfluss auf die Auswahl des Anbieters, der das Restaurant in der Stadthalle führen wird, erklärte Walther.

„Das gastronomische Konzept soll einerseits auf die Nutzerschaft des Kulturpalasts angepasst sein, andererseits auch die breite Öffentlichkeit ansprechen“, sagte die Stiftungssprecherin. Mehrere mögliche Anbieter hätten bereits ihr Interesse bekundet. „Genauere Absprachen werden Gegenstand der Vertragsverhandlungen mit dem zukünftigen Anbieter sein.“ Bis Mitte Juni will die Stiftung Frauenkirche entscheiden, wer das Restaurant im Kulturpalast betreiben wird.

Die Flächen an der Galeriestraße sollen nach den Vorstellungen des KID-Geschäftsführers Platz für Ticketverkauf bieten. Außerdem soll ein Zentrum für Baukultur entstehen. Die KID führe sehr intensive Gespräche mit der Architektenkammer und sei sehr zuversichtlich, dass das Vorhaben realisiert werden kann, so Walther.

Der Umbau des Kulturpalastes verlaufe nach wie vor planmäßig. „Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass wir den Übergabetermin nicht halten können oder dass das Budget nicht reichen wird“, erklärte der KID-Geschäftsführer.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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