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Kulturkraftwerk Mitte: Nur noch eine Baufirma ist im Rennen

Kulturkraftwerk Mitte: Nur noch eine Baufirma ist im Rennen

Für den Bau des Kulturkraftwerks Mitte in Dresden ist nur noch ein Interessent als Generalübernehmer im Rennen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurden die beiden übrigen Kandidaten aus dem Wettbewerb um die Realisierung des 90-Millionen-Euro-Projekts ausgeschlossen.

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Die Verhandlungen über das Kulturkraftwerk Mitte gehen in die entscheidende Phase.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die von ihnen abgegebenen Angebote seien zu teuer gewesen.

„Jetzt tritt das Projekt in seine entscheidende Phase“, sagte Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos). „Mit dem Bieter werden zügig die Vertragsverhandlungen geführt, so dass wir Ende Mai ein Ergebnis haben. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir zu einem positiven Verhandlungsergebnis kommen.“

Der Stadtrat hat für das Kulturkraftwerk, in dem künftig Staatsoperette und Theater Junge Generation ein Zuhause finden, 90,7 Millionen Euro bewilligt. Diesen Kostenrahmen wollte nur eine Firma garantieren. Eine für Freitag geplante Jury-Sitzung zur Bewertung der Entwürfe wurde daraufhin abgesagt. Die Linke-Fraktion im Stadtrat kritisierte die Entscheidung.

"Die Stadtverwaltung hätte niemals der Jury vorgreifen und Bieter ausschließen dürfen. Jetzt besteht die Gefahr, dass die Fehler beim Bau der Eis- und Ballsporthalle wiederholt werden und ungeachtet der Qualität einzig und allein der Preis Kriterium ist“, äußerte sich Stadtrat Tilo Wirtz. Seiner Meinung nach hätte der Stadtrat darüber befinden müssen und nicht die Verwaltung.

Das Kulturkraftwerk Mitte ist neben dem Kulturpalast-Umbau das größte Kulturprojekt der Stadt. Um die Realisierung gab es lange Streit. Aufgrund der knappen Haushaltslage hatte vor allem die FDP-Frakion gefordert, das Projekt zu streichen oder wenigstens zu verschieben. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hatte sich jedoch immer für den Bau ausgesprochen.

sl

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