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Kürbisse – mal nicht als Fratzengesicht

Filigrane romantische Muster statt Halloween-Gespenster Kürbisse – mal nicht als Fratzengesicht

Halloween zu feiern und grässliche Gesichter in Kürbisse zu schnitzen, ist nicht jedermanns Sache. Doch man kann die Herbstfrüchte auch ganz anders gestalten und so selbst preiswert eine tolle Herbstdekoration herstellen. Mit Kerzen oder LED beleuchtet sorgen diese Früchte für ein romantisches Flair auf dem Fensterbrett oder Balkon.

Statt Gesichter kann man auch filigrane Muster in Kürbisse schnitzen.

Quelle: Catrin Steinbach

Dresden. Halloween zu feiern und grässliche Gesichter in Kürbisse zu schnitzen, ist nicht jedermanns Sache. Doch man kann die Herbstfrüchte auch ganz anders gestalten und so selbst preiswert eine tolle Herbstdekoration herstellen. „Man braucht dazu nur einen Kürbis, ein scharfes Messer, einen Vorstecher und einen kleinen Schraubenzieher aus der Werkzeugkiste, einen kleinen sowie einen großen Löffel zum Aushöhlen der Frucht und natürlich Geduld“, weiß Martina Jentsch. Die Dresdner Gartenbautechnikerin schnitzt filigrane Muster in Kürbisse. Mit Kerzen oder LED beleuchtet sorgen diese Früchte für ein romantisches Flair auf dem Fensterbrett bzw. dem Balkon, auf der Treppe oder im Garten.

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Halloween zu feiern und grässliche Gesichter in Kürbisse zu schnitzen, ist nicht jedermanns Sache. Doch man kann die Herbstfrüchte auch ganz anders gestalten und so selbst preiswert eine tolle Herbstdekoration herstellen

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Die 36-Jährige nutzt zum Schnitzen Speisekürbisse. Ausgehöhlt werden die allerdings erst zum Schluss. „Zuerst zeichne ich das Muster mit dem Kuli auf. Striche, die zum Schluss noch zu sehen sind, kann man mit Nagellackentferner beseitigen. Dann schneide ich Stück für Stück mit einem scharfen Messer die Konturen nach.“

Der Unterschied zum Schnitzen eines Kürbisgesichtes: Martina Jentsch setzt zunächst keine tiefen Schnitte, sondern bearbeitet die oberste Schicht der Frucht wie ein Relief. An manchen Stellen hebt sie mit dem Messer nur die Schale ab. An anderen Stellen, die später heller leuchten sollen, wird auch Kürbisfleisch mit weggenommen. „Wichtig ist, flach und schräg zu schneiden“, so die Inhaberin der Staudengärtnerei.

Erst wenn das Muster weitestgehend fertig ist, kommen die Löffel zum Einsatz, um das Fleisch vorsichtig Stück für Stück aus dem Kürbis zu holen. „Dazu schneidet man an einer unauffälligen Stelle ein Viereck in den Kürbis.“ Im Dunkeln mit einer Leuchtquelle von innen überprüft Martina Jentsch die Wirkung des Musters und entscheidet, wo sie die dünne Schicht des Kürbisfleisches ganz durchstößt bzw. größere Löcher schneidet.

Der zeitliche Aufwand für diese Art des Kürbisschnitzens bei den abgebildeten Beispielen liegt etwa bei sechs bis acht Stunden. Für die Gartenfachfrau ist das kreative Arbeiten Entspannung und Freude. Auch wenn ein geschnitzter Kürbis nur eine kurze Lebensdauer hat. „Selbst wenn es kühl ist, hält er im Freien maximal 14 Tage“, weiß Jentsch. Doch dann bieten sich in der Natur und im Garten wieder neue Materialien, die man zur Dekoration verwenden kann.

Von Catrin Steinbach

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