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Krokodil Max bald im Japanischen Palais

Ausstellung Krokodil Max bald im Japanischen Palais

Das beliebte Leistenkrokodil Max, welches am 5. Juli leblos in seiner Anlage im Dresdner Zoo aufgefunden wurde, wird nun - zumindest in Teilen - dem interessierten Publikum gezeigt und somit der Nachwelt erhalten bleiben.

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Krokodil Max

Quelle: dpa/Archiv

Dresden. Das beliebte Leistenkrokodil Max, welches am 5. Juli leblos in seiner Anlage im Dresdner Zoo aufgefunden wurde, wird nun - zumindest in Teilen - dem interessierten Publikum gezeigt und somit der Nachwelt erhalten bleiben. In der Ausstellung "Erfolgsmodell Saurier - 300 Millionen Jahre Überleben" im Japanischen Palais sind die gegerbte Haut und der präparierte Schädel von Max ab dem ersten Weihnachtsfeiertag in einer Vitrine zu besichtigen.

Die Skelett-Teile wurden in den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden von dem Präparator Jens Ziegler aufgearbeitet und der wissenschaftlichen Sammlung der Sektion Herpetologie zugeführt. Der Präparator Henry Heidecke kümmerte sich um die Aufarbeitung der Haut für die Präsentation in der Ausstellung. Die Haut des Krokodils war durch den schlechten Gesundheitszustand des Tieres und den Transport des Kadavers in die Veterinärmedizinische Untersuchungsanstalt Berlin stark beschädigt. Auch die Präparation des Schädels konnte nur erfolgen, in dem die Kopfhaut mehr oder weniger zerstört wurde. Trotzdem war es den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden wichtig, das verbleibende Hautteil und den Schädel der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Liebling der Zoobesucher schlüpfte vermutlich 1957 auf Sumatra und kam 1958 mit einer Größe von etwa 50 bis 70 Zentimetern aus dem Tierpark Berlin in den Zoo Dresden. Anfang Mai wurde der Gesundheitszustand von Max immer schlechter. Intensive Behandlung konnte den Verfall nicht stoppen, schließlich wurde das Krokodil tot aufgefunden. Der Zoo stellte das tote Tier den Wissenschaftlern der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen zur Verfügung.

DNN

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