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Krebs-Portalklinik am Uniklinikum feiert nach fünf Monaten Bauzeit Richtfest

Krebs-Portalklinik am Uniklinikum feiert nach fünf Monaten Bauzeit Richtfest

Auf den Baustellen des Dresdner Uniklinikums gibt es momentan jede Menge zu feiern. Nachdem vorige Woche der Grundstein für die Erweiterung des chirurgischen Zentrums gelegt wurde (DNN berichteten), stand gestern das Richtfest für die neue Krebs-Portalklinik auf dem Programm.

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Letzter Nagel: Prof. Michael Albrecht, Wilfried Winzer, Medizinischer und Kaufmännischer Vorstand, und Prof. Gerhard Ehninger, Direktor des KrebsCentrums (v.l.). Foto:

Quelle: Dietrich Flechtner

Trotz stürmischen und regnerischen Wetters herrschte ausgelassene Stimmung. "Heute ist ein guter Tag für das Universitätsklinikum. Dank des milden Winters feiern wir fristgerecht Richtfest", sagte der Medizinische Vorstand, Prof. Michael Albrecht. Seit der Grundsteinlegung am 16. Oktober vorigen Jahres seien gerade einmal fünf Monate vergangen. Dies wirke sich positiv auf die Kosten aus, die sich exakt im abgesteckten Rahmen bewegten, so Albrecht.

Das neue, sieben Millionen Euro teure dreigeschossige Gebäude vor Haus 31 unweit des Parkhauses soll Anfang 2016 die ersten Patienten empfangen. Als Portalklinik stärkt es die Lotsenfunktion des Klinikums, indem es eine zentrale Anlaufstation für Menschen mit Tumorleiden ist und auch räumlich einen optimalen Ablauf der interdisziplinären Diagnostik, Therapie und Nachsorge gewährleistet. Die in der Krebs-Portalklinik arbeitenden Ärzte werden künftig verstärkt Zweitmeinungen für Tumorpatienten erstellen, die in anderen Krankenhäusern behandelt werden. Basis dafür ist ein Vertrag, den die AOK PLUS und das Universitätsklinikum in den nächsten Wochen unterzeichnen.

Bei aller Euphorie über die reibungslosen Bauarbeiten vergaßen die Verantwortlichen des Klinikums nicht zu erwähnen, dass es den Neubau ohne die Unterstützung der Deutschen Krebshilfe nicht geben würde. "Dieses wichtige Gebäude konnten wir nur bauen, weil die Deutsche Krebshilfe zwei Millionen Euro finanziert und uns darüber hinaus weitere fünf Millionen Euro Kredit gegeben hat", sagte Prof. Albrecht.

Angestoßen wurde der Bau der 1650 Quadratmeter großen Portalklinik durch das Förderprogramm "Onkologisches Spitzenzentrum", das die Deutsche Krebshilfe vor acht Jahren eingerichtet hat. 13 derartige Zentren gibt es in ganz Deutschland. Dresden ist das einzige in den neuen Bundesländern. In seiner Rede würdigte der Geschäftsführende Direktor des Universitäts KrebsCentrums, Prof. Gerhard Ehninger, dieses seit 1990 währende Engagement für den Medizinstandort Dresden. "Wir haben der Deutschen Krebshilfe viel zu verdanken. Im Uniklinikum wären auch andere Einrichtungen wie zum Beispiel die Klinik für Stammzelltransplantationen ohne diese Hilfe nicht denkbar", so Ehninger.

Aus diesem Grund mahnte er an, die Errungenschaften deutlich zu kommunizieren. "Im Westen werden manche Stimmen als Unzufriedenheit wahrgenommen. Wir müssen deshalb mehr sagen, was wir alles erreicht haben", betonte der Mediziner, der zudem die Rede des Hauptgeschäftsführers der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, verlesen musste, weil dieser wetterbedingt nicht rechtzeitig eingetroffen war.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.03.2015

Stephan Hönigschmid

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