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Kranzniederlegung und Namenslesung – Dresden gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Kranzniederlegung und Namenslesung – Dresden gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Am Freitag wird überall in Deutschland der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. In Dresden starten die Gedenkfeierlichkeiten bereits am Donnerstag.

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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - hier am 13. Februar 2011 in Dresden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Vor der Gedenktafel an der Kreuzkirche wird um 12 Uhr die traditionelle Namenslesung der aus Dresden stammenden ermordeten Juden sowie Sinti und Roma beginnen. Es lesen Schüler, Bürger und Politiker, darunter auch Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU).

Gegen 13.30 Uhr spricht ein Vertreter der jüdischen Gemeinde zum Abschluss das Kaddisch, eines der wichtigsten jüdischen Gebete. Die 1953 Namen der verschollenen oder ermordeten Dresdner Opfer sind dem 2006 erschienen „Buch der Erinnerung" entnommen, teilte die Stadt mit. Während der Lesung wird das Werk in der Kreuzkirche ausliegen.

Am Freitag um 10 Uhr wird die Sächsische Staatsregierung im Landtag eine Gedenkveranstaltung abhalten. Es sprechen Landtagspräsident Matthias Rößler, Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Leiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, Boris Böhm.

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Die Gedenkstätte am rechten Eingang des Bahnhofs erinnert daran, dass hier Deportationszüge fuhren.

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Ab 18 Uhr lädt das Münchner-Platz-Komitee zu einer weiteren Gedenkveranstaltung an den Münchner Platz. Der zweite Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) spricht in Vertretung von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) ein Grußwort und wird einen Kranz niederlegen. Musikalisch umrahmt wird die Feier vom Bergsteigerchor „Kurt Schlosser". Ab 19 Uhr wird im Anschluss an die Feierlichkeiten das Buch „Braune Karrieren. Dresdner Täter und Akteure im Nationalsozialismus" vorgestellt.

Seit 2005 ist der Holocaustgedenktag ein international anerkannter Tag. Zuvor hatten unter anderem Israel und Großbritannien den Tag begangen. In Deutschland ist er seit der Proklamation durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog 1996 auf den 27. Januar festgelegt. An diesem Tag im Jahr 1945 befreiten Soldaten die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau.

Franziska Schmieder

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