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Krankenhaus Friedrichstadt gründet ein Versorgungszentrum

Poliklinik Krankenhaus Friedrichstadt gründet ein Versorgungszentrum

Die Landeshauptstadt Dresden hat am städtischen Krankenhaus Dresden Friedrichstadt ein Medizinisches Versorgungszentrum genehmigt bekommen. Das teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) jetzt auf Anfrage von Linke-Fraktionsvorsitzendem André Schollbach mit.

Die Landeshauptstadt Dresden hat am städtischen Krankenhaus Dresden Friedrichstadt ein Medizinisches Versorgungszentrum genehmigt bekommen.

Quelle: dpa

Dresden. Die Landeshauptstadt Dresden hat am städtischen Krankenhaus Dresden Friedrichstadt ein Medizinisches Versorgungszentrum genehmigt bekommen. Das teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) jetzt auf Anfrage von Linke-Fraktionsvorsitzendem André Schollbach mit. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen habe die Einrichtung zugelassen. „Damit ist der Stadtratsbeschluss zur Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums erfüllt“, konstatiert der OB.

Gegenwärtig arbeiten in dem Versorgungszentrum aber nur zwei Vertragsärzte der Fachrichtung Dermatologie und ein Vertragsarzt der Fachrichtung Pathologie. „Momentan erfolgt die Prüfung der Aufnahme weitzerer Vertragsarztsitze in das Medizinische Versorgungszentrum Friedrichstadt, um so das Spektrum der Fächer und damit die Qualität der Versorgung für die Dresdner Bevölkerung weiter auszubauen“, so Hilbert.

Dazu müssten aber dringend räumliche Voraussetzungen in Form von Arztpraxisräumen geschaffen werden. „Hierfür sind keine freien Ressourcen vorhanden“, erklärt der OB. Am besten geeignet sei das Gebäude Friedrichstraße 39. Doch der Krankenhaus-Altbau sei stark sanierungsbedürftig. Die Investition sei nicht förderfähig, die Stadt müsste sie aus eigenen Mitteln finanzieren. Rund 3,5 Millionen Euro werde die Sanierung kosten. Die Mittel seien unter dem Titel „Spezieller Versorgungsauftrag außerhalb stationärer Versorgung“ als Mehrbedarf für den Finanzhaushalt 2017/2018 angemeldet worden. Letztlich muss der Stadtrat über die Investition entschieden.

Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hatte sich die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums innerhalb der Städtischen Kliniken auf die Fahnen geschrieben. In diesen Zentren arbeiten Ärzte verschiedener Fachrichtungen ähnlich der Polikliniken zu DDR-Zeiten. Der Vorteil für die Patienten: Sie können verschiedene Spezialisten unter einem Dach aufsuchen und müssen nicht von Arztpraxis zu Arztpraxis reisen. Vorteil für die städtischen Kliniken: Solche Versorgungszentren gelten als wirtschaftlich rentabel. In Dresden gibt es mehrere privat geführte Medizinische Versorgungszentrum, unter anderem auf dem Gebiet der Neurologie und Kinderheilkunde.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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