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Kräftiger Schneefall in Dresden - die Temperaturen sollen weiter sinken

Kräftiger Schneefall in Dresden - die Temperaturen sollen weiter sinken

Der anhaltende Schneefall in Dresden sorgt am Mittwoch für immer schlechtere Verkehrsverhältnisse. Der Flockenwirbel sorgte in der Nacht für zunehmend glatte Straßen.

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Der Winter hat Dresden zurück

Quelle: dpa

Leipzig/Dresden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe meldeten keine Störungen, die Busfahrer sind jedoch deutlich langsamer unterwegs. Über Nacht fielen in Dresden etliche Zentimeter Neuschnee.

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Neuschnee in Dresden am 13. März.

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Der Dresdner Winterdienst startete bereits um 2 Uhr mit voller Besetzung. Die 51 Mitarbeiter räumen und streuen mit ihren Fahrzeugen im gesamten Hauptstreckennetz. Schwerpunkte bilden die Höhenlagen, Gefällestrecken, Buslinien und Brücken. Auch Kreuzungen werden noch besser beräumt. Die Arbeit läuft bisher reibungslos, so die Mitteilung. Probleme hatte ein LKW gegen 4.30 Uhr auf der Würzburger Straße. Das Fahrzeug stand quer zur Fahrbahn - dort wurde durch Streuen das Verkehrshindernis beseitigt. Die Männer werden es heute kaum schaffen, in die Nebennetze zu fahren, kündigte die Stadt an. Dort ist also noch mit glatten Straßen zu rechnen.

Am Dienstagnachmittag setzte der kräftige Schneefall ein, der auch die DVB ausbremste.

„Das hat gegen 17 Uhr angefangen", so DVB-Sprecher Falk Lösch. Zunächst seien vor allem die Gefällestrecken im Süden und Westen der Stadt betroffen gewesen. „Es geht um die 63 auf der Südhöhe und die 66 in Zschertnitz", sagte Lösch, außerdem sei die „84" an der Schwebebahn betroffen und die „62" in Dölzschen. Kritisch war es für die Verkehrsbetriebe kurz vor 18 Uhr auch in Plauen, sechs Busse verschiedener Linien zugleich im Berufsverkehr fest steckten, der aufgrund des Neuschnees ebenfalls langsamer rollte als an anderen Tagen. Dagegen gab keine Negativmeldungen von der Linie 61, der Ersatzverkehr für die Linie „11" rollte ebenfalls weitgehend störungsfrei.

Polizeisprecherin Jana Ulbricht sagte, in Dresden habe die Polizei bis etwa 18 Uhr 49 Unfälle registriert. 20 davon ereigneten sich nach 16.30 Uhr. In allen Fällen blieb es aber bei Blechschäden. Im Jahresdurchschnitt ereignen sich in Dresden an Werktagen 51 Unfälle. Auch auf den Autobahnen im Freistaat gab es am Nachmittag wieder zahlreiche Unfälle und Sperrungen durch die Glätte.

Auch im Flugverkehr sorgte das Wetter für Ausfälle. Das allerdings wegen der Einschränkungen auf westdeutschen Airports. An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden fielen deshalb 19 Flüge von und nach Frankfurt und Düsseldorf aus.

Nach Angaben der Meteorologen bleibt es auch in den nächsten Tagen winterlich. Noch bis Mittwochabend werde es weiter schneien, sagte Robert Scholz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig. Im Bergland können bis zu 15 Zentimeter dazukommen. Erst am Mittwoch lasse der Flockenwirbel von West nach Ost nach. In den kommenden Nächten sinken die Temperaturen weiter, allerdings verhindern Wolken strengen Frost unter minus zehn Grad.

Erst am Wochenende wird es laut Scholz milder. „Die Werte steigen allerdings nur allmählich in den Plusbereich, wobei es in der Oberlausitz am längsten eisig bleibt.“ Erst in der nächsten Woche gehe es ganz langsam bergauf, die Temperaturkurve zeige deutlich nach oben. Und wann kommt nun der Frühling? „Er kommt, wird sich aber noch Zeit lassen“, meinte Scholz.

cs / dpa / sl

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