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Kongress der Pneumologen: Asthma bei Kindern schon früh erkennen

Gesundheit Kongress der Pneumologen: Asthma bei Kindern schon früh erkennen

Chronische Atemwegserkrankungen bei Kindern sind keine Seltenheit und müssen frühzeitig erkannt werden. In Dresden tagen derzeit 500 Wissenschaftler aus ganz Deutschland, die über neue Therapieansätze für Asthma bei Kindern informieren und diskutieren.

Mit dem innovativen Messgerät zur Lungenfunktion lassen sich feinste Veränderungen der Lungenfunktion messen.

Quelle: Uniklinik Dresden

Dresden. Unter dem Titel „Kinderpneumologische Erkrankungen – aktuelle Möglichkeiten und Perspektiven der Prävention, der frühen Diagnostik und der therapeutischen Beeinflussung“ treffen sich am Donnerstag insgesamt 500 Ärzte und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur 38. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP). Tagungspräsident ist Prof. Christian Vogelberg vom Uniklinikum Dresden. Der Kongress der auf Lungenheilkunde spezialisierten Kinderärzte findet bis Sonnabend auf der Messe statt.

Da die Zahl der bereits im Kindesalter auftretenden Asthmaerkrankungen in den vergangenen Jahren stetig zunahm, gewinnt die Frage der frühestmöglichen Asthma-Diagnose an Relevanz. Deshalb fordern die Kinder-Pneumologen Eltern und Kinderärzte auf, frühe Krankheitssignale ernst zu nehmen. Dank moderner Untersuchungsmethoden lässt sich zur Asthma-Diagnose die Lungenfunktion bereits im Kleinkindalter zuverlässig überprüfen. Von diesen Verfahren profitieren zudem Patienten mit schwersten chronischen Lungenerkrankungen wie der Mukoviszidose, da der Verlauf des Leidens und die Wirksamkeit von Medikamenten präziser beurteilt werden kann.

Mithilfe eines modernen Analysegerätes, das sich das Uniklinikum dank einer Spende der Kinderhilfe anschaffen konnte, lassen sich bereits bei Säuglingen feinste Veränderungen der Lungenfunktion messen. „Wir möchten im Rahmen der GPP-Jahrestagung auf diese sowie weitere Möglichkeiten und Perspektiven der Diagnose und Therapie von kinderpneumologischen Erkrankungen aufmerksam machen“, so Prof. Vogelberg, der das neue Diagnoseverfahren im Rahmen von Studien weiter erforscht.

Prof. Christian Vogelberg, Leiter des Bereiches Pädiatrische Pneumologie und Allergologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

Quelle: Uniklinik Dresden

In den letzten Jahren verdichteten sich die Hinweise, dass Asthma nicht ein einheitliches Krankheitsbild ist, sondern dass es viele Formen dieser Erkrankung gibt. So reagieren einige Kinder stark auf Allergene und Umweltstoffe, bei anderen wiederum lösen Anstrengung, Stress oder Infektionen Asthma-Beschwerden aus. Einige entwickeln schon als Säuglinge oder Kleinkinder Asthma-ähnliche Probleme, andere erst während der Pubertät. Auch der Erfolg der Asthmatherapie ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Im Rahmen der Tagung werden deshalb Daten aus einem Register für schweres Asthma bei Kindern in Deutschland vorgestellt und neue Therapieansätze diskutiert.

Von DNN

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