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Kombiniert gegen den Krebs - Hochpräzise Diagnostik am Dresdner Uniklinikum

Kombiniert gegen den Krebs - Hochpräzise Diagnostik am Dresdner Uniklinikum

Krebspatienten am Uniklinikum profitieren ab sofort von einer hochpräzisen Diagnostik. Die Anlage, die die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Magnetresonanztomographie (MRT) kombiniert und zuvor am Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) erprobt wurde (DNN berichteten), kommt nun in der Klinik zum Einsatz.

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Vom PET-MRT-Ganzkörpergerät profitieren unter anderem Patienten mit bösartigen Hirntumoren.

Quelle: Frank Bierstedt

Rund 1000 Patienten sollen in diesem Jahr mit dem Gerät untersucht werden.

Als die Anlage 2011 am HZDR in Betrieb ging, handelte es sich um das erste, für Patienten zugelassene Gerät in Deutschland, das zweite in Europa und das dritte weltweit. Um die neuartige Kombination für den täglichen Klinikbetrieb zu optimieren, fanden dort intensive Forschungsarbeiten statt.

Im MRT-Teil des Systems lassen sich die anatomischen Besonderheiten darstellen, die PET-Einheit liefert dagegen Informationen zur Funktion, also zum Stoffwechsel im Gewebe. Da viele Tumore im Vergleich zu gesundem Gewebe einen deutlich höheren Stoffwechsel aufweisen, setzen die Mediziner bei der PET häufig radioaktiv markierte Glukose-Moleküle ein. Diese reichern sich in Tumoren oder Metastasen an, zerfallen nach einer bestimmten Zeit und senden dabei charakteristische Strahlung aus, die von außen mit Hilfe von Detektoren und Software gemessen bzw. in dreidimensionale Bilder umgerechnet werden kann.

Davon profitieren viele Krebspatienten - vom Kind bis zum Erwachsenen, beispielsweise Patienten mit bösartigen Hirntumoren sowie alle Erkrankten, die an einem so genannten Sarkom leiden. Dabei handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der vom Binde- und Stützgewebe oder dem Muskelgewebe ausgeht.

"Die medizinische Bedeutung der PET erhielt vor rund 15 Jahren einen Innovationsschub durch die Verbindung der PET mit der Computertomographie in einem Gerät. Von der Kombination mit der Magnet-Resonanz-Tomographie wird ein ähnlicher Impuls erwartet", erklärt Prof. Jörg Kotzerke, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Uniklinikum. Seit 2011 haben etwa 2700 Tumorpatienten von der Technologie profitiert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.04.2015

Christin Grödel

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