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Körnerweg-Sanierung in Dresden beginnt später

Bauarbeiten Körnerweg-Sanierung in Dresden beginnt später

Das erinnert an DDR-Zeigen: Weil eine Materiallieferung nicht kam, verschiebt sich der Sanierungsstart auf dem Körnerweg. Dennoch bleibt es dabei: Die Holperstrecke wird nicht in einem Stück erneuert. Warum das so ist, erklärt der Dresdner Amtsleiter Reinhard Koettnitz.

Symbolfoto

Quelle: dpa

DRESDEN. Der Körnerweg ist noch nicht gesperrt, obwohl dort längst gebaut werden sollte. Und es bleibt dabei: Die Stadt plant lediglich die Erneuerung eines Ministücks des umstrittenen Kopfsteinpflasters zwischen dem Heilstättenweg und dem Loschwitzer Elbehafen. Das teilte die Stadt auf DNN-Anfrage mit. Eigentlich sollte bereits seit Montag gebaut werden. Laut Ankündigung aus dem Rathaus brauchen die Bauleute bis zum September, um einen 75 Meter langen Abschnitt des Wegs zu erneuern. Im Mittelpunkt steht dabei die Beseitigung von Flutschäden. Neben dem Weg sollen auch die Böschung zur Elbe und eine Stützmauer repariert werden.

Das erinnert an die DDR - es fehlt am Material. Dass bisher noch nicht gebaut werden kann, hat mit einer Materiallieferung tun, sagte Reinhard Koettnitz, der Leiter des städtischen Straßen- und Tiefbauamtes. Was nicht pünktlich geliefert werden konnte, ließ er offen. Das Ergebnis: Der am vergangenen Montag geplante Baustart verschiebt sich um etwa zwei Wochen. Für Radfahrer und Fußgänger bedeutet das: Sie können den Weg auf jeden Fall noch am bevorstehenden Wochenende, vielleicht sogar auch noch am nächsten Wochenende nutzen. Konkret festgelegt hat sich Koettnitz dabei allerdings nicht. Wird der Körnerweg erneuert, müssen Radfahrer auf die andere Elbseite ausweichen. Fußgänger sollen dann den Heilstättenweg, die Schevenstraße und die Schillerstraße als Umgehung nutzen.

Geplant ist die Sanierung eines 75 Meter-Stücks, obwohl der umstrittene Pflasterweg mehr als 600 Meter lang ist. Dass nicht gleich die ganze Strecke oder wenigstens ein deutlich größerer Teil erneuert wird, liegt laut Koettnitz vor allem am Geld. „Wegen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel kann nur abschnittsweise gebaut werden“, so der Amtsleiter. Im aktuellen Fall handele es sich um Geld für die Beseitigung von Hochwasserschäden. Die Stadt rechnet mit Baukosten von rund 200 000 Euro. Außerdem rechnet er mit deutlichen Wortmeldungen, wenn der geplante Abschnitt fertig ist. Schließlich wird dort erstmals das alte Pflaster durch glatteren Sandstein ersetzt. So sei das mit den Denkmalschützern abgesprochen. Ist das erledigt, werde es „so wie in Dresden üblich sicherlich eine Auswertung durch Bürger und Fachleute geben“, deutet Koettnitz an, dass er durchaus mit unterschiedlichem Echo rechnet.

Vor dem Weiterbau solle diese Diskussion abgewartet werden. Weitere Abschnitte des Pflaster-Körnerwegs will die Stadt dann im nächsten Jahr sanieren. Das heißt, auch 2017 wird der rechtselbische Radweg in Loschwitz vorübergehend gesperrt, weil dort gebaut werden muss.

Von Christoph Springer

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DRESDEN, Körnerweg
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