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Köpping: Protestcamp in Dresden kein geeignetes Mittel: Aktionisten wollen Montag weitermachen

Köpping: Protestcamp in Dresden kein geeignetes Mittel: Aktionisten wollen Montag weitermachen

Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) hält das von Flüchtlingen in Dresden eingerichtete Protestcamp nicht für zielführend.

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Das Camp vor der Semperoper wurde am Dienstag geräumt.

Quelle: DNNOnline

„Ein Protestcamp ist aus meiner Sicht nicht die geeignete Form, etwas zu erreichen. Wer wirklich an Lösungen interessiert ist, der führt Gespräche“, sagte sie am Freitag nach einem Gespräch mit Betroffenen.

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Am Dienstagvormittag wurde das umstrittene Flüchtlings-Camp auf dem Theaterplatz geräumt.

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Dabei erklärte die Ministerin den Flüchtlingen, dass die sächsische Regierung konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation beschließen werde. Köpping ging nach dem Gespräch davon aus, dass der Protest beendet werde. Eine Sprecherin des Camps stellte aber klar, dass man weitermachen wolle. Derzeit werde nach einem geeigneten Raum gesucht.

Auf dem Theaterplatz, wo Flüchtlinge und ihre Unterstützer nach einer Demonstration am vergangenen Samstag vorübergehend ein Zeltlager errichtet hatten, soll es aber keinen Protest mehr geben. Die Sprecherin begründete das mit Sicherheitsbedenken. In Sozialen Netzwerken habe es Morddrohungen gegeben. Einen Hungerstreik behalte man sich als letztes Mittel vor, hieß es.

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Nach der Pegida-Demo versuchten mehr als 100 Menschen das Flüchtlings-Camp auf dem Theaterplatz anzugreifen.

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Das Flüchtlingscamp und Unterstützer am Montag auf dem Theaterplatz.

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Amanuel, ein teilnehmender Geflüchteter bedauert: „Uns wurden lediglich allgemeine Antworten zu Deutschkursen, der Unterbringungssituation und

der sozialen Betreuung in Sachsen gegeben. Uns wurde gesagt, dass wir abwarten sollten, und sich die Situation verbessern würde. Konkrete

Vorschläge machte die Ministerin nicht und verwies lediglich auf die im  Haushalt bereitgestellten Mittel.“

dpa

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