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Koala Mullaya und der Faultiernachwuchs müssen auf die Waage – Dresdner Zoo absolviert jährliche Inventur

Koala Mullaya und der Faultiernachwuchs müssen auf die Waage – Dresdner Zoo absolviert jährliche Inventur

Dresden. Messen, wiegen, zählen hieß es am Donnerstagmittag im Dresdner Zoo. Bei der jährlichen Inventur verschafften sich die Tierpfleger einen Überblick über die Entwicklung ihrer Schützlinge.

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Quelle: Julia Vollmer

Leistenkrokodil Max, Jahrgang 1957, gehört zu den ältesten Bewohnern des Zoos. Eigentlich sollte der Wasserbewohner während der Inventur mittels Lasertechnik vermessen werden - doch diese funktioniert nur außerhalb des Wassers.

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Bei der Zoo-Inventzr mussten Koala und Faultier auf die Waage

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„Max war aufgrund des regen Betriebes um sein Gehege sehr aufgeregt und hat sich nicht aus dem Wasser getraut“, erzählt der zoologische Leiter des Dresdner Zoos, Wolfgang Ludwig. Krokodile seien Wasserbewohner und kommen nur gelegentlich aus dem Nass, um ihre Körpertemperatur zu regulieren, so Ludwig weiter. Das Schuppentier hat inzwischen eine Länge von 4, 80 Meter erreicht, schätzt der zoologische Leiter.

Nicht ganz so lang, aber dafür umso niedlicher sind die beiden Koalas Mullaya und Iraga. Für den kleinen Mullaya war der Donnerstag ein großer Tag: Er wurde gewogen. 5,1 Kilogramm bringt der kleine Neuankömmling im Zoo auf die Waage. Erst im November waren die beiden Beuteltiere aus dem Zoo Duisburg nach Dresden gekommen. „Koalas sind im Allgemeinen recht träge Tiere und schlafen sehr viel. Um ihren Gesundheitszustand zu kontrollieren, wiegen wir sie ein- bis zweimal in der Woche“, berichtet Tierpfleger Roman Richter. Bei anderen Tieren würde man eine Krankheit am ruhigen Verhalten erkennen, bei den sowieso schon trägen Koalas sei eine Gewichtskontrolle unerlässlich, so der Pfleger. Ebenfalls wichtig ist die Kontrolle des Gewichtes beim jüngsten Nachwuchs der Faultiere. Seit 4. September ist Faultier Marlies stolze Mama eines noch namenlosen Kleinen. „Bei Faultieren kann man erst sehr spät das Geschlecht feststellen. Erst wenn wir dieses wissen, können wir dem Neuzugang einen Namen geben“, erklärt Tierpflegerin Stefanie Silbermann.

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Mullaya und Iraga sind die neuen Stars im Dresdner Zoo.

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Da kleine Faultiere noch viel Muttermilch trinken und sich erst langsam an feste Nahrung gewöhnen müssen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Gewichtszunahmen wichtig, so Silbermann. Beim jüngsten Dresdner Faultier ist jedoch die Sorge unbegründet. Mit einem Geburtsgewicht von 450 Gramm gestartet, wiegt das Kleine inzwischen stolze 1,4 Kilogramm. Ein paar neue Bewohner des Zoos stehen schon fest. Erstmals in der Geschichte des 1861 gegründeten Zoos werden Sekretäre „eingestellt“, verriet der Zoologische Direktor Wolfgang Ludwig am Donnerstag in Dresden.

Damit ist keineswegs zusätzliches Personal gemeint. Sekretäre sind hochbeinige afrikanische Greifvögel. Zum Aufbau von Zuchtgruppen werden unter anderem ein Schmutzgeier, Gänsegeier und ein Milu-Hirsch angeschafft. Auch bauliche Neuerungen sind geplant. Die beiden Riesenschildkröten Hugo I und Hugo II erhalten ein „Hugoneum“.

Julia Vollmer

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