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Klotzsche ist "Bibliothek des Jahres"

Stadtweit 5,5 Millionen Entleihungen Klotzsche ist "Bibliothek des Jahres"

Die "Bibliothek des Jahres 2015" steht in Klotzsche. Gestern zeichneten Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) und der Direktor der Städtischen Bibliotheken Arend Flemming die Leiterin der Bibliothek, Katja Kühnel, und ihre Mitarbeiterinnen aus.

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Auch die Knirpse der Kindertagesstätte "Rasselbande" kennen die Bibliothek Klotzsche schon in- und auswendig. Gestern brachten sie mit dem Lied "Alle Kinder lernen lesen - Indianer und Chinesen..." den ausgezeichneten Bibliothekarinnen ein Ständchen.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Die "Bibliothek des Jahres 2015" steht in Klotzsche. Gestern zeichneten Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) und der Direktor der Städtischen Bibliotheken Arend Flemming die Leiterin der Bibliothek, Katja Kühnel, und ihre Mitarbeiterinnen aus.

Die Bücherei gibt es bereits seit 45 Jahren. Seither ist sie viermal umgezogen und hat ihren Sitz seit 2011 gut erreichbar am Einkaufszentrum an der Boltenhagener Straße. "In diesen fünf Jahren hat die Bibliothek trotz hoher Personalfluktuation eine enorme Entwicklung hingelegt", lobte Fachdirektor Roman Rabe. 412 Neuanmeldungen im vergangenen Jahr bedeuten für die Klotzscher Bibo eine immense Steigerung (plus 61 Prozent), ebenso die fast 98 000 Entleihungen (plus 62 Prozent) und die 234 Veranstaltungen in Gestalt von Führungen und Ausstellungen (plus 41 Prozent). "Die Bibliothek kooperiert mit 13 Kitas und 5 Schulen und hat sich in Klotzsche zu einem beliebten Treffpunkt gemausert", betonte Rabe. Ihr Angebot umfasst 13 500 Medien, darunter 3000 Sach- und Fachbücher, 3400 Romane, 4200 Kinderbücher sowie 1500 CDs und 900 DVDs.

Bibliotheken-Direktor Flemming zog gestern zugleich eine Gesamtbilanz: Das Jahr 2015 sei ein gutes Jahr gewesen für die städtischen Bibliotheken. "5,5 Millionen Entleihungen sind eine stattliche Zahl", erklärte Flemming. Das mache eine leichte Steigerung von 0,5 Prozent aus. Den entscheidenden Anteil an dem Ergebnis haben die virtuellen Medien (eBibo) mit 171 000 Entleihungen (plus 20 Prozent) und auch die Kinderliteratur (plus 4,4 Prozent). Mit Abstand am besten abgeschnitten hat hier die Bibliothek Südvorstadt (plus 5,6 Prozent).

Andererseits registrierte Direktor Flemming mit stadtweit 1,5 Millionen Besuchen deutlich weniger als 2014 (minus 6,5 Prozent). Grund sei der Umstieg auf Selbstverbuchung (ohne Bibliothekar), der Schließzeiten in fünf Bibliotheken zur Folge hatte. Was die Zahl der Neuanmeldungen anbelangt, verzeichnete Flemming im vergangenen Jahr ein Plus von 2,6 Prozent. Zahlreiche, vor allem männliche Asylsuchende, hätten sich in einer der städtischen Bibliotheken angemeldet. Gute Nachrichten auch in punkto Veranstaltungen mit Kindergärten und Schulen: Mehr als 100 000 Leseratten nahmen an insgesamt 5300 Veranstaltungen und Führungen teil - fast ebenso viele wie im Jahr zuvor. Eine große Aktie daran hat das Projekt "Lesestark!" - ein Projekt zur Lese-, Sprach- und Schreibförderung für fünf- bis achtjährige Kinder.

Katrin Richter

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