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Klimawandel in Sachsen - 2014 wärmstes Jahr seit Messbeginn

Klimawandel in Sachsen - 2014 wärmstes Jahr seit Messbeginn

Extrem zu warm, zu trocken und starke Unwetter: 2014 ist das wärmste Jahr überhaupt seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 in Sachsen gewesen. „Es war ein Jahr der Extreme“, sagte Klimareferent Johannes Franke vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) am Donnerstag in Dresden.

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Abkühlung dringend benötigt: Das Jahr Jahr 2014 war eines der wärmsten seit langem.

Quelle: Dominik Brüggemann

Das sei „ein Paradebeispiel für den voranschreitenden Klimawandel“.

Die Jahresmitteltemperatur lag um 2,1 Grad über dem Vergleichswert der Referenzperiode 1961-1990, was den seit drei Jahrzehnten auffälligen Trend der Erwärmung bestätige. Nach dem extrem warmen Winter erwachte die Pflanzenwelt drei bis fünf Wochen früher, die Landwirtschaft erzielte überdurchschnittliche Erträge. Laut Franke wichen die Temperaturen in den letzten 25 Jahren stets nach oben ab, es war teils extrem zu warm und sehr häufig viel zu warm. Diese Entwicklung werde sich fortsetzen. „Wir erwarten bis Ende des Jahrhunderts eine weitere Erwärmung von plus 2,5 bis 4 Grad.“ Der Winter 2013/2014 war extrem zu warm und trocken und dabei sehr sonnenreich, der Sommer zu schwül. Auch im Frühjahr und Herbst lagen die Werte über dem Mittel, Mai, Juli und September stachen durch lokale Starkregen heraus - mit Überschwemmungen und Schlammlawinen.

Im Gesamtjahr fielen knapp 11 Prozent weniger Niederschläge, im Winter sogar weniger als die Hälfte des Jahresmittels 1961-1990. Der Temperatur-Höchstwert wurde am 20. Juli mit 35,8 Grad in Bad Muskau gemessen, mit minus 19,8 Grad der Tiefstwert am 26. Januar in Bertsdorf-Hörnitz, wie Falk Böttcher vom Deutschen Wetterdienst sagte. Im Gebirge blieb die Schneedecke einen Monat kürzer bestehen als früher. Um bis zu 36 Tage verlängerte sich die Vegetationsperiode und setzte im Vergleich zu 2013 sieben bis acht Wochen früher ein. Die Landwirte erzielten etwa bei Winterweizen hohe Erträge - trotz der Häufung von Schädlingen.

dpa

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