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Kleine Seen auf Seidnitzer Wegen: Bürger klagen über schlechten Zustand der Straßen und Bürgersteige

Kleine Seen auf Seidnitzer Wegen: Bürger klagen über schlechten Zustand der Straßen und Bürgersteige

Vor mehr als drei Jahren zog Hans Fiedler in die "Gartenanlage Seidnitz" und ist in dem frisch sanierten Wohnkomplex fast rundum zufrieden. Ab 2011 wurde das Dreieck zwischen Altenberger Straße/Enderstraße/Hepkestraße grundsaniert, die vorher verfallenen und weitgehend leerstehenden Wohnungen modern hergerichtet, dazwischen gepflegte Wege und Grünflächen angelegt.

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Nach dem Regen brauchen Fußgänger auf der Enderstraße Gummistiefel

Quelle: Carola Fritzsche

Das einzige Problem: Die Gehwege um das Gebiet herum sind in einem katastrophalen Zustand. "Wenn es geregnet hat, ist hier kein Durchkommen mehr", beschwert sich der Rentner. "Dann ist der Weg nur noch ein einziges Wasserloch." Fußgänger seien dann gezwungen, auf die andere Straßenseite zu wechseln. Schwer wird es aber für diejenigen, deren Hauseingang durch die Wasserlachen versperrt wird.

Auch jetzt, einen Tag nach dem letzten Regen, muss man auf dem hügeligen Weg im Slalom den vielen Schlammpfützen ausweichen. Zwei kleinere Teiche bedecken Teile des Weges und der Straße. Ein Abflusssystem gibt es nicht. Auch bei gutem Wetter seien die Unebenheiten besonders für ältere Menschen eine große Gefahr und mit einem Rollator habe man gar keine Chance, klagt der rüstige 81-Jährige. Mehrmals habe er bereits bei der Stadtverwaltung nachgefragt, die, so Fiedler, seit 2011 eine Erneuerung in Aussicht gestellt hatte.

Der schlechte Zustand der Straßen und Gehwege in besagtem Gebiet sei der Stadt bekannt, teilte das Straßen- und Tiefbauamt mit. "Mittelfristig soll die Enderstraße zwischen Hepkestraße und Altenberger Platz grundhaft ausgebaut werden.", äußerte sich dazu Amtsleiter Reinhard Koettnitz auf DNN-Anfrage. Konkrete Pläne dafür gebe es jedoch nicht. Für die Bewohner der "Gartenanlage Seidnitz" heißt es also weiterhin warten. Und hoffen, dass sie von größeren Regengüssen und damit auch vor Überschwemmungen verschont bleiben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.05.2014

Mareike Hauff

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