Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+
Kita-Streik in Dresden: Nur jede vierte Einrichtung öffnete regulär

Kita-Streik in Dresden: Nur jede vierte Einrichtung öffnete regulär

Der erneute Kita-Streik in Dresden hat für größere Einschränkungen bei der Kinderbetreuung gesorgt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, waren 55 der 168 kommunalen Kitas geschlossen, 69 weitere nur eingeschränkt geöffnet.

Voriger Artikel
Ostsächsische Sparkasse Dresden: Kunden setzen weiter aufs Sparbuch
Nächster Artikel
Erstes Dresdner Freibad öffnet am 27. April - großer Saisonstart zum 1. Mai

Die Warnstreiks von Erziehern und Pädagogen in kommunalen Kitas werden fortgesetzt.

Quelle: Holger Hollemann

In 44 Kitas gab es keine Einschränkungen.

„Notfall-Kitas“ gab es dieses Mal nicht. Stattdessen informierte die Stadt im Internet und per Telefon, welche Einrichtung offen blieb. Das Online-Angebot sei mehr als 6500 Mal genutzt worden, die Hotlines verzeichneten knapp 100 Anrufe. „Ich bin froh, dass wir den Eltern von kommunalen Kindertageseinrichtungen frühzeitig eine Übersicht zur Verfügung stellen konnten. Es hat sich gezeigt, dass Eltern die Informationsangebote gut nutzten, um geeignete Lösungen für ihre Kinder zu finden. Darüber hinaus haben Eltern bei aller zusätzlichen Belastung durch den Warnstreik, auch Verständnis für das grundsätzliche Anliegen der Erzieherinnen und Erzieher gezeigt“, so Sozialbürgermeister Martin Seidel.

Die Gewerkschaften Verdi und GEW hatten zum Start der vierten Verhandlungsrunde in Hannover zu einem ganztägigen Warnstreik in kommunalen Kindertageseinrichtungen und Horten aufgerufen. Sie kämpfen bundesweit um eine finanzielle Aufwertung der Sozialberufe. Die Gewerkschaft fordert eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst - was diesen Gehaltssteigerungen bringen würde.

Aus Städten im ganzen Land hätten sich Mitarbeiter in Bussen nach Hannover aufgemacht, sagte die Landesbezirksfachbereichsleiterin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Manuela Schmidt, am Morgen in Dresden. Allein aus Dresden und Leipzig seien knapp 300 Leute dabei, ergänzte der Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Olaf Bogdan.

sl/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.