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Kita-Streik dauert an: 300 Dresdner Erzieher demonstrieren am Dr.-Külz-Ring

Kita-Streik dauert an: 300 Dresdner Erzieher demonstrieren am Dr.-Külz-Ring

Der Kita-Streik in Dresden nimmt vorerst kein Ende. Auch gestern blieben wieder zahlreiche Kitas geschlossen. Rund 300 Erzieher demonstrierten am Dr.-Külz-Ring für eine finanziell höhere Anerkennung ihres Berufstandes.

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Hunderte Erzieher waren bei der Kundgebung am Dr.-Külz-Ring. Im Anschluss zog die Demonstration um das Rathaus.

Quelle: Hauke Heuer

„Alle Politiker haben verbal nur Lob für die Erzieher übrig. Das muss sich auch in einer höheren Eingliederung niederschlagen“, sagte Verdi-Bezirksgeschäftsführer Frank Fischer am Rande der Demonstration. Die derzeitigen Forderungen an die Kommunen als Arbeitgeber würden keine konkreten Summen benennen, sondern eine höhere tarifliche Einordnung. Die schlage sich in einer Lohnerhöhung von durchschnittlich zehn Prozent nieder, so Fischer.

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Die Erzieher kämpfen für eine tarifliche Höherstufung ihres Berufsstandes

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Viele der anwesenden Erzieher konnten den Ärger der Eltern über die geschlossenen Kitas verstehen. Dennoch sei der Streik alternativlos. „Ich stehe hier, weil ich die Zukunft des Berufes mitgestalten möchte. Die Tätigkeit muss auch für Einsteiger attraktiv werden. Darüber hinaus brauchen wir Aufstiegsmöglichkeiten, die uns vor Altersarmut schützen“, sagte die Erzieherin Anke Hubalek.

In Dresden blieben am Mittwoch 38 Kitas geschlossen, das sind rund 20 Prozent aller kommunalen Kindertagesstätten. Etwa 8900 Kinder waren betroffen. Laut Stadtverwaltung hätten sich die Eltern gut auf den Streiktag eingestellt. Neben rund 10.000 Abrufen der städtischen Homepage zum Kita-Streik sei die Telefonhotline nur 31 Mal genutzt worden. Von den Anrufern benötigten lediglich sieben ein Ersatzangebot für den eigenen Nachwuchs.

Neue Streiks in Dresden seien der Stadtverwaltung nicht bekannt. „Es wird Zeit, dass die Verhandlungspartner verbindliche Verhandlungstermine vereinbaren und endlich Kompromisse aushandeln. Eine weitere, andauernde Belastung von Eltern und Kindern erscheint kaum noch akzeptabel“, so Sabine Bibas, Die Betriebsleiterin des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen.

hh / sl

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