Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kita-Gebühren in Dresden steigen ab 2015 - bis dahin muss Stadt die Mehrkosten tragen

Kita-Gebühren in Dresden steigen ab 2015 - bis dahin muss Stadt die Mehrkosten tragen

September 2015 wird es trotz steigender Betriebskosten in Dresden keine Erhöhung der Kita-Gebühren geben. Eine gute Nachricht für die Eltern, eine weniger gute für die Stadtkasse.

Voriger Artikel
Restaurant im Kleinen Haus: René Kuhnt gestaltet das Bistro Klara nach Theater-Premieren
Nächster Artikel
Erstes Insolvenzverfahren gegen Firma aus Dresdner Infinus-Gruppe eröffnet
Quelle: Andreas Döring

Vor dem 1. Denn monatlich muss die Landeshauptstadt rund 32.000 Euro zusätzlich an Betreuungskosten tragen. „Die Ausfallsumme beläuft sich seit September auf rund 130.000 Euro“, sagt Sabine Bibas, die Leiterin des Kita-Eigenbetriebes.

Der Hintergrund: Die Kita-Satzung wurde auf Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichtes im vergangenen Jahr außer Kraft gesetzt, weil in ihr neben den monatlichen Gebühren auch die Schließ-, Betreuungs- und Öffnungszeiten sowie Aufnahmemodalitäten für Einrichtungen in freier Trägerschaft geregelt waren. Das hatte das Gericht für unzulässig erklärt. Zwei separate Satzungen, eine Fördersatzung mit zeitlichen Regelungen und Aufnahmebedingungen für die städtischen Kitas und eine Beitragssatzung für alle Einrichtungen (Kitas der Stadt, Freie Träger und Tagesmütter) müssen jetzt her.

Während über die Fördersatzung am Donnerstag im Stadtrat entschieden werden soll, geht die Elternbeitragssatzung, die Höhe und Ermäßigungen der Elternbeiträge regelt, noch durch die Gremien. „Der Stadtrat wird voraussichtlich am 6. März über die Satzung beschließen“, so Bibas. Laut dieser bilden die bekannt gemachten Betriebskosten des Vorjahres die Bemessungsgrundlage für die jährlich festzusetzenden Elternbeiträge. Die künftigen neuen Beiträge errechnen sich aus den Betriebskosten des Jahres 2013, die bis zum 30. Juni diesen Jahres veröffentlicht werden müssen. Dennoch bleiben die Kita-Beiträge in diesem Jahr unverändert auf altem Niveau.

Denn laut Satzung tritt die angepasste Gebührenordnung erst am 1. September des auf das Jahr der Betriebskostenbekanntmachung folgenden Jahres in Kraft, also erst im nächsten Jahr. Bleiben die Mehrkosten auf aktuellem Niveau, bedeutet das, dass die Landeshauptstadt bis dahin 800.000 Euro zusätzlich für die Kinderbetreuung aufwenden muss. Derzeit zahlen Eltern für die achtstündige Betreuung eines Krippenkindes im Monat 171,15 Euro und eines Kindergartenkindes 118, 23 Euro. Für Geschwisterkinder gelten Ermäßigungen. Alleinerziehende und finanziell schlecht gestellte Familien können um Ermäßigung oder Erlass des Betreuungsbeitrages ersuchen.

M. Arndt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.