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Kinobesuch in Dresden besonders billig

Starke Konkurrenz Kinobesuch in Dresden besonders billig

In Dresden, Dortmund und Leipzig sind Kinokarten besonders günstig zu haben, besonders teuer sind sie in Hannover, Bremen und Duisburg.

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Quelle: DNN-Archiv

Dresden. Auch wenn der subjektive Eindruck eher sagt, dass Kinobesuche inzwischen ein ganz schön teures Vergnügen geworden sind: Relativ zu anderen deutschen Großstädten sind die Eintrittspreise in Dresdner Filmtheatern noch ziemlich günstig. 8,50 Euro kostet die Standard-Kinokarte durchschnittlich in den hiesigen Multiplexen (Großkinos) und ist damit deutlich billiger als beim „Spitzenreiter“ Duisburg (10,30 Euro) hat eine vergleichende Erhebung des Internetportals „Gutscheinsammler.de“ ergeben.

Unter den 20 größten deutschen Städten hat Dresden in dieser Statistik die viertbilligsten Multiplex-Eintrittspreise. Besonders günstig sind Kinokarten laut der Auflistung in Dortmund. Dort kostet der Besuch einer Filmvorführung zum Normalpreis ohne 3D- oder Überlängen-Zuschläge nur 7,65 Euro, gefolgt von Leipzig (8,07 Euro) und Münster (8,25 Euro).

Sogar ganz an der Spitze der günstigsten Kino-Eintrittspreise bundesweit liegt Dresden in der Statistik der Filmförderanstalt (FFA) in Berlin. Diese Erhebung ist repräsentativer, weil sie fast alle Kinoarten berücksichtigt. Demnach kosteten Kinokarten hier im vergangenen Jahr durchschnittlich 7,80 Euro. So billig ist der Filmtheaterbesuch in keiner anderen deutschen Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern zu haben. Zum Vergleich: In der FFA-Liste ist Hannover mit 9,60 Euro pro Billett die teuerste Kinostadt.

Warum Dresden als besonders preiswertes Pflaster für Cineasten gilt, liegt auf der Hand: In keiner anderen Großstadt in Deutschland gibt es eine so hohe Kino-Dichte und so starke und preisdrückende Konkurrenz um die Besuchergunst. In der sächsischen Landeshauptstadt kommen nur 50 Einwohner auf jeden Kinoplatz. Im cineastisch ausgedünnten Köln teilen sich hingegen – natürlich nur statistisch gesehen – 126 Einwohner in jeden Kinosessel hinein. Dabei ist es in Dresden bereits zu einer Marktbereinigung gekommen, der zum Beispiel das „Metropolis“ im Waldschlösschen-Areal zum Opfer fiel.

Und dass Dresden in den Erhebungen der FFA und des Gutschein-Portals unterschiedlich platziert wurde, liegt vor allem an den Erhebungsmethoden: „Gutscheinsammler“ hat nur die drei größten Multiplexe in jeder Stadt berücksichtigt, die FFA hingegen auch die Programmkinos. Und gerade von denen gibt es besonders viele in Dresden.

Von Heiko Weckbrodt

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