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Kinderhaus „Pixel“ in Dresden-Prohlis droht das Aus – Haus soll gesperrt werden

Kinderhaus „Pixel“ in Dresden-Prohlis droht das Aus – Haus soll gesperrt werden

Dem Prohliser Kinder- und Jugendhaus Pixel droht das Aus. Das von der Diakonie betriebenen Jugendprojekt mit angrenzendem Abenteuerspielplatz soll Ende Februar 2014 aus Brandschutzgründen gesperrt werden.

„Unsere größte Angst ist, dass die Kinder im März auf der Straße stehen“, so Diakonie-Sprecher Peter Kühn.

Das Kinder- und Jugendhaus soll neu gebaut werden, nur das Geld sei dafür noch nicht im Haushalt eingestellt, so Kühn. Die Angebote für die Kinder und Jugendliche seien aber nötig, mit rund 200 Kindern pro Woche wird das Projekt gut angenommen. Derzeit prüfe die Diakonie die Möglichkeiten, auf der Finsterwaldaer Straße Läden anzumieten und den Abenteuerspielplatz mit Strom und Sanitäranlagen auszustatten, um einen Weiterbetrieb zu ermöglichen.

Inzwischen hat die Stadtverwaltung einen Mietvertrag für den Abenteuerspielplatz vorgelegt, berichtet Peter Kühn. Dieser sei aber in der vorliegenden Form nicht annehmbar und müsste neu verhandelt werden, so der Bereichsleiter der Diakonie. Dorothée Marth, Prohliser SPD-Ortsbeirätin, spricht von Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Stadtverwaltung und der Diakonie. Marth betont außerdem die besondere Bedeutung des Angebots für die Kinder und Jugendliche im Viertel. „Gerade in einem Stadtteil wie Prohlis, wo es viele soziale Probleme gibt, brauchen die Kinder unbedingt solch ein stabiles Angebot.“ Neben den Kinder und Jugendlichen aus dem Viertel würden auch viele Kitagruppen aus der Umgebung das Angebot vom Pixel-Haus nutzen.

Ihr fehle es an Verständnis, warum die zusätzlichen Mittel, die über das Programm „Soziale Stadt“ für Prohlis in den Haushalt eingestellt wurden, für die Sanierung der Niedersedlitzer Straße verwendet, anstatt für die Kinder eingesetzt werden. Die SPD wollte in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 6. November einen Antrag stellen, der die Weiterführung des Jugendhauses Pixel und des Abenteuerspielplatzes auch nach Februar 2014 sicherstellt. Im Antrag wird die Stadt aufgefordert, ein Ausweichquartier zu finden und die notwendige Finanzierung für den Neubau sicherzustellen.

Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) dementierte auf seiner Facebook-Seite Berichte, wonach der Abriss des Kinder- und Jugendhauses geplant sei. Nach Seidels Angaben, wurde der Diakonie bereits am 10. Oktober angeboten, dass auch über das Schließungsdatum 28.02.2014 hinaus die Sanitäranlagen im Keller und Strom und Wasser sowie Freiflächen für den angrenzenden Abenteuerspielplatz mit genutzt werden können. Man warte derzeit noch auf eine Reaktion des Trägers. Das sei falsch, so der Diakonie-Sprecher Kühn. Man habe durchaus reagiert. Nun sei man auf das Ergebnis der Verhandlungen über den Mietvertrag gespannt, so Kühn.

Julia Vollmer

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