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Kindergetöse statt Straßenbahn: Pläne für neuen Schul-Komplex in Tolkewitz werden ausgestellt

Kindergetöse statt Straßenbahn: Pläne für neuen Schul-Komplex in Tolkewitz werden ausgestellt

Dresden. Der 115 Jahre alte Straßenbahnhof in Tolkewitz wird zu großen Teilen abgerissen und ab dem Frühjahr 2016 unter der Regie der Stadttochter „Stesad" für rund 57 Millionen Euro zu einem Schulcampus umgebaut.

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So sieht das Gelände heute aus

Quelle: ARGE DresdenTolkewitz

Ab Anfang 2018 sollen an der Wehlener Straße knapp 2000 Mädchen und Jungen des Gymnasiums Tolkewitz und der 32. Oberschule lernen – ein in dieser Größe in Dresden bisher einzigartiger Komplex, wie Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) betont.

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So soll das Gelände einmal aussehen.

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An dieser Stelle werde „ein echter Campus für beide Schulen" entstehen mit einem überdachten Schulboulevard nach einem Marktplatz-Konzept mit gemeinsamer Aula. Speiseräumen und Pausenhof für Oberschüler wie Gymnasiasten, erklärte Norbert Zimmermann von der siegreichen „Arge Dresden-Tolkewitz". Diese Arge ist ein Zusammenschluss der Dresdner Büros „Zimmermann Architekten" und „Architekturbüro Raum und Bau" sowie der „Fuchs und Rudolph Architekten Stadtplaner, München" und weiterer Planer. Ihr Entwurf sieht an der Stelle der Bahnhallen zwei getrennte viergeschossige Gebäude für Gymnasium und Oberschule vor.

Beide Häuser werden durch einen Flachbau verbunden und einen gemeinsamen Pausenhof haben. Als überdachter Fahrrad-Abstellplatz und Aufenthaltsplatz bleibt die älteste Bahnhalle gen Osten erhalten, ebenso die Schienen am Vorplatz an der Wehlener Straße und auch die Hallen-Südgiebel an der Kipsdorfer Straße. Dort schließen sich dann zwei Turnhallen an. Die alte Werkstatthalle an der Schlömilchstraße wird zum Parkdeck umgebaut.

„Es ist doch schön, dass hier mal ein Straßenbahnhof nicht zu einem Supermarkt wird, sondern zu einem Schulkomplex voller Kinder", kommentierte Stesad-Chef Axel Walther – und spielte damit auf die heutige Nutzung des Busbahnhofes Blasewitz und des Straßenbahnhofs Mickten an. Auch Andreas Neubert, der Leiter der 32. Oberschule, gefällt das Projekt: „Es fällt uns zwar etwas schwer, aus dem schönen alten Erlwein-Bau, in dem wir jetzt sind, rauszugehen", räumte er ein. „Aber dieser Entwurf hat etwas – die Anordnung der Gebäude, die Einbeziehung der alten Bausubstanz, der Hof, die praktikablen Lösungen…"

Die Ausstellung mit allen 15 Entwürfen (inklusive Modell vom erstplatzierten Entwurf) ist bis 4. Dezember täglich von 9 bis 17 Uhr im Straßenbahnhof Tolkewitz, Wehlener Straße 38, geöffnet. Der Eintritt ist gratis.

hw

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