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Keine Zeit: Udo Lindenberg kommt nicht zum zweiten Open-Air-Konzert für ein weltoffenes Dresden

Keine Zeit: Udo Lindenberg kommt nicht zum zweiten Open-Air-Konzert für ein weltoffenes Dresden

Udo Lindenberg kommt doch nicht nach Dresden. Der Panik-Rocker hat keine Zeit am 28. März, wenn auf dem Neumarkt das zweite Open-Air-Konzert für ein weltoffenes Dresden stattfindet.

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Udo Lindenberg kommt nicht zum zweiten Open-Air-Konzert für ein weltoffenes Dresden.

Quelle: dpa

Das räumten die Verantwortlichen am Freitag auf Nachfrage ein. Wer an diesem Abend auf der Bühne steht, wollten sie noch nicht sagen. Es laufen Verhandlungen, sagte Martina Aschmies von der „Initiative weltoffenes Dresden“. Rund eine Woche vor dem Termin soll das Bühnenprogramm stehen, stellte sie in Aussicht.

Bis dahin wollen ihre Organisation und der Verein „Dresden – Place to be!“ auch weiter am Programm für die „Dresdner Bürgerkonferenz“ feilen, die vor dem Konzert stattfindet. Dazu laden die Verantwortlichen am 28. März ins Kongresszentrum ein. Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden, ein „Markt der Möglichkeiten“ – das Programm soll möglichst viele Facetten der aktuellen Diskussion über Demokratieverständnis und Integration umfassen. „Demokratie im täglichen Miteinander“ lautet das Motto der Konferenz.

Auf den Podien erwarten die Organisatoren unter anderem die sächsischen Minister Eva Maria Stange (SPD) und Markus Ulbig (CDU), Politikprofessor Werner Patzelt und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, hat eine Einladung bekommen, ebenso Landesbischof Jochen Bohl. Obwohl eines der Diskussionsthemen „Wer ist eigentlich ‚das Volk‘?“ überschrieben ist, hat Pegida-Gründer Lutz Bachmann keine Einladung von den Machern der Konferenz bekommen. „Er hat sich sein Podium gesucht. Ich sehe keine Notwendigkeit, ihm weitere Podien zu geben“, sagte dazu Jens Drews, Gründungsmitglied des Vereins „Dresden – Place to be!“.

Christoph Springer

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