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Keine Trauungen mehr auf Dresdner Dampfschiffen

Hochzeitsrekord Keine Trauungen mehr auf Dresdner Dampfschiffen

„Ja“ - sagten im vergangenen Jahr in Dresden 2316 Paare zueinander. Mit 2253 Eheschließungen und 63 Lebenspartnerschaften erreichte die Landeshauptstadt 2015 damit die höchste Hochzeitsbilanz der vergangenen 25 Jahre. Trauungen auf Dampfschiffen wird es ab sofort nicht mehr geben.

Quelle: dpa

Dresden. „Ja“ - sagten im vergangenen Jahr in Dresden 2316 Paare zueinander. Mit 2253 Eheschließungen und 63 Lebenspartnerschaften erreichte die Landeshauptstadt 2015 damit die höchste Hochzeitsbilanz der vergangenen 25 Jahre. Am Donnerstag  präsentierte der Leiter des Standesamts Frank Neubert gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) die Jahresbilanz seiner Behörde. Im vergangenen Jahr gab es 256 Hochzeiten mehr als 2014.

Für die Neuerungen aus 2015 zog Neubert eine positive Bilanz. Im vergangenen Jahr wurden gleich vier neue Standorte für Eheschließungen in Betrieb genommen: das Weixdorfer Rathaus, das Lingnerschloss, das Palais im Großen Garten und das Webermuseum. In diesem Jahr kommt das Kraszewski-Museum neu hinzu. Standesamtliche Trauungen auf den Dampfschiffen sind künftig nicht mehr möglich, die Dampfschifffahrt stellte das Angebot ein. Positiv angenommen wurde 2015 auch die Möglichkeit, Hochzeiten bis zu ein Jahr im Voraus online zu reservieren.

Vier Mal waren Dresdner Hochzeiten Teil der Fernsehserie „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ des Fernsehsenders VOX. Bei einer Hochzeit in Weixdorf sang der irische Priester  und Sänger Ray Kelly. Die Zahl der Scheidungen hat sich mit etwa 1000 gegenüber dem Vorjahr kaum verändert.

Unverändert hoch bleibt mit 8210 auch die Zahl der Geburten in Dresden. Letztes Jahr kamen hier 3998 Mädchen und 4211 Jungen zur Welt, wobei etwa ein Viertel der Mütter aus dem Dresdner Umland kommt. Über die Hälfte der Gebärenden war ledig. Außerdem wurden 53 geflüchtete Menschen Eltern, die ihre Identität mangels Papieren nicht nachweisen konnten.

Für ihre Kinder kann das Standesamt keine Geburtsurkunde, sondern lediglich einen Registerauszug erstellen. „Das wird noch ein Problem werden, denn wenn die Kinder 18 werden und einen Ausweis wollen, und die Identität bis dahin nicht geklärt ist, können wir ihnen keinen Ausweis ausstellen“, sagte Standesamtsleiter Neubert.

Verstorben sind in Dresden im letzten Jahr 6204 Menschen, 1570 Personen traten aus der Kirche aus.

Miriam Kruse

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