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Keine Engstellen beim Krankenhauspersonal in Dresden

Keine Engstellen beim Krankenhauspersonal in Dresden

Nach einer aktuellen Erhebung der Gewerkschaft Verdi unter bundesweit 200 Krankenhäusern fehlen in deutschen Kliniken insgesamt 162000 Vollzeitstellen. Ein Ergebnis, das die Realität in den Dresdner Krankenhäusern nicht widerspiegelt.

Das zurückgehende Angebot an Fachkräften sei allerdings spürbar.

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift zum Beispiel setzt sich bei der Einstellung neuer Mitarbeiter der Trend der letzten Jahre weiter fort, der sich in einem stark verringerten Angebot von Fachpersonal - Fachärzte sowie Personal in den Funktionsbereichen OP, Anästhesie und Intensivmedizin - am Arbeitsmarkt äußert. Darüber informierte der Kaufmännische Direktor Peter Pfeiffer. "Die Bewerberanzahlen auf offerierte Stellen und Vakanzen können zum Teil nicht mehr in kurzer Zeit geschlossen werden. Allerdings war es unserem Haus bisher immer möglich, alle offenen Stellen mittelfristig zu besetzen", so Pfeiffer. Momentan gäbe es - dank der fachlichen Gründen, des guten Rufes sowie der besonderen Unternehmenskultur des Hauses - keine offenen Stellen.

Das bestätigt auch Viviane Piffczyk für die städtischen Kliniken Friedrichstadt und Neustadt: "Ein so signifikanter Engpass an Personal ist glücklicherweise in unseren Kliniken derzeit nicht zu verzeichnen." Unbesetzte Stellen könnten hier kurzfristig mit hochqualifiziertem Fachpersonal besetzt werden, da sich die Verwaltung zum Tarif des Öffentlichen Dienstes bekennt. Vakante Stellen in beiden Häusern seien laut Piffczyk auf eine natürliche Personalfluktuation - dem Ausscheiden der Mitarbeiter beispielsweise durch Vorruhestand, Rente oder Schwangerschaft - zurückzuführen.

Auch das Dresdner Uniklinikum verzeichnet einen Rückgang der Bewerberzahlen von Auszubildenden und steuert mit speziellen Angeboten dagegen. Ein Beispiel sei laut Pressesprecher Holger Ostermeyer das Traineeprogramm für Hochschulabsolventen, aus dem das Klinikum einen Teil seines nichtmedizinischen Nachwuchses rekrutiert. Die Zahl der ausgebildeten Bewerber aber war mit mehr als 10000 im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie die komplette Belegschaft der Uniklinik. "Trotzdem geht das zurückgehende Angebot an Fachkräften auch am Klinikum nicht spurlos vorbei. Deshalb wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, Mitarbeiter noch stärker als bisher ans Unternehmen zu binden", erklärte Ostermeyer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.02.2013

Grödel, Christin

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