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Keine Anzeige für Protestler bei Freiraum Elbtal-Besetzung in Dresden: Besetzer wollen bleiben

Keine Anzeige für Protestler bei Freiraum Elbtal-Besetzung in Dresden: Besetzer wollen bleiben

Die Besetzer des Freiraum Elbtals, die am Freitag gegen die Räumung protestiert hatten, müssen nicht mit einer Anzeige rechnen. Wie Regine Töberich von der DresdenBau gegenüber DNN-Online mitteilte, wolle sie mit der Sache abschließen und verzichte auf eine Anzeige.

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Quelle: Stephan Lohse

Die Räumung sei aus ihrer Sicht professionell und deeskalierend über die Bühne gegangen. Mit der endgültigen Beräumung des Gebietes wolle sie erst beginnen, wenn ihre Bauvoranfrage positive beschieden wird. Wann das sein wird, steht noch in den Sternen.

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Räumung Freiraum Elbtal

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Das neu gegründete Bündnis Camp X teilte unterdessen per E-Mail mit, es befänden sich nach wie vor „Besetzer“ auf dem Gelände. „Das Gelände wurde nicht vollständig von der Polizei geräumt, die Besetzung hat gehalten“, schreiben die Aktivisten. „Trotz der unglaublichen Zerstörung des Geländes durch die Bagger werden wir auf dem Gelände bleiben. Wir werden aufräumen und neu bauen“, so Camp X. Am Dienstagmorgen wurden auf dem Gelände allerdings keine Personen gesichtet.

Freiraum Elbtal-Vereins-Mitglied und Linken-Stadträtin Jaqueline Muth kann nicht bestätigen, dass noch Menschen auf dem Gelände. Der Verein sei weiterhin auf de Suche nach einem geeigneten neuen Standort. Eine Alternative wäre das leerstehende Gelände der Ostra-Halbinsel hinter der Dresdner Messe, erzählt Jaqueline Muth. Der Verein habe das Gelände bereits besichtigt, der Eigentümer, die Stadtverwaltung, wolle aber einen zu hohen Verkaufspreis dafür.

Wo die bisherigen Bewohner von Freiraum Elbtal im Einzelnen nun wohnen würden, weiß Jaqueline Muth nicht in jedem konkreten Fall. Einzelne Bewohner erhielten jedoch Anfang des Jahres die Erlaubnis, mit ihren Wohnwagen auf dem künftigen Globus-Gelände am ehemaligen Leipziger Bahnhof zu stehen. Die Erlaubnis gelte bis 30. April, so Muth.

jv

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