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Keine Angst vor den Blauen Tonnen

Keine Angst vor den Blauen Tonnen

Der Dresdner Altpapierhandel floriert: Neben den konkurrierenden Holsystemen von Stadt und privaten Entsorgern, die Zehntausende "Blaue Tonnen" in der Stadt aufgestellt haben, konnten sich auch mehrere private Annahmestellen für Sekundärrohstoffe in den vergangenen Jahren etablieren.

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Im Altstoffhandel auf der Breidscheidstraße hat Stefan Wagner alle Hände voll zu tun.

So unterhält zum Beispiel die - in Beucha nahe Leipzig ansässige - Saxero GmbH in der Landeshauptstadt fünf mobile und drei feste Annahmestellen. Der Umsatz dort sei gut, die Kosten würden mindestens gedeckt, versicherte Saxero-Vertriebsleiter Tobias Brückner. Ein Grund: Die Stellen in Klotzsche, Pieschen und Niedersedlitz seien recht gut auf das Stadtgebiet verteilt.

Auf der Niedersedlitzer Breidscheidstraße hat Stefan Wagner das Sagen. Seit 2007 steht der gelernte Koch hier in einem krisenfesten Arbeitsverhältnis. "Mir macht diese Arbeit richtig Spaß, ich liebe den Kontakt zu den Leuten, habe die berufliche Veränderung nicht bereut", bekennt der 31-Jährige. Das es eine körperlich anstrengende Arbeit ist, störe ihn überhaupt nicht und Langeweile komme dabei nicht auf. Das gefällt ihm. "Montag, Dienstag und Freitag erlebe ich den größten Zulauf, nur über Mittag wird es dann etwas ruhiger."

Bis zu 70 Tonnen Altpapier, zehn Tonnen Glas und bis zu drei Tonnen Glas bringen ihm seine Kunden monatlich. Er nimmt auch Metalle - aber keinen Schrott. "Früher war das Altpapieraufkommen deutlich höher, jetzt spüre ich in der Nähe entstandene Konkurrenz", schränkt er ein.

Die von der Stadt in den Wohngebieten aufgestellten blauen Tonnen bereiten seinem Chef keine Kopfschmerzen. "Die Leute kommen trotzdem zu uns, die Tonnen sind viel zu oft voll. Bei uns bekommen die Leute Geld für die Altstoffe, das ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch wissen die Kunden unseren tadellosen Service, den Umgang mit geschultem, freundlichen Personal sehr zu schätzen. Wir suchen unsere Leute gewissenhaft aus", kommentiert Brückner recht gelassen die aktuelle Lage im Dresdner Altstoffhandel. Die Preise für den Aufkauf sind überall nahezu gleich, fünf Cent für das Kilo Altpapier ist Dresdner Standard.

Peter Weckbrodt

www.saxero.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.01.2012

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