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Kein Dresdner Bier auf Stadtfest - Radeberger und Freiberger übernehmen Sponsoring

Kein Dresdner Bier auf Stadtfest - Radeberger und Freiberger übernehmen Sponsoring

Auf dem diesjährigen Stadtfest wird es erstmals kein Dresdner Bier geben. Die Feldschlösschen-Brauerei, die traditionell mit Radeberger und Freiberger das Hauptsponsoring des Großereignisses im August übernommen hatte, ist nicht mehr dabei.

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Bereits zum Auftakt am Freitag waren die Bänke gut gefüllt.

Quelle: Stephan Lohse

Als Hauptsponsoren treten für die nächsten drei Jahre nur noch die beiden anderen regionalen Brauereien auf, wie Stadtfestmanager Bernd Aust DNN-Online bestätigt. Trotz monatelangen Hin und Hers waren die Geschäftsführung der Dresdner Brauerei und das Management der Stadtfest GmbH auf keinen grünen Zweig gekommen. „Wir waren überrascht über den harten Kurs, den die Stadtfest GmbH eingeschlagen hat", erklärt Feldschlösschen-Chef Mike Gärtner. Man habe viele Zugeständnisse gemacht. So sei vom Veranstalter im Gegensatz zu den vergangenen Jahren der doppelte Zuschuss verlangt worden. Außerdem würden weniger Werbemöglichkeiten eingeräumt. Letztendlich war laut Gärtner nicht die „Frage des Geldes", sondern die Vertragsbindung auf drei Jahre der Grund des Scheiterns. Da mit der Stadtfest GmbH erstmals ein privater Veranstalter das Großereignis organisiert, habe sich Feldschlösschen die Option offen halten wollen, nach einem Jahr neu über eine Beteiligung zu entscheiden. Für Stadtfest-Manager Bernd Aust wäre das einer Ungleichbehandlung gegenüber den anderen Brauereien gleichgekommen, die ihre Verträge schon unterzeichnet hatten. „Eins ist klar: wenn jemand einen Jahresvertrag will, dann will er auch nach einem Jahr aussteigen." Aust sieht eine Ursache für die gescheiterten Verhandlungen bei der neuen Geschäftsführung der Feldschlösschen-Brauerei, die erst im Januar 2011 ihre Arbeit aufgenommen hat.

Schließlich seien die Regularien für das Sponsoring lange bekannt gewesen. Man habe bereits im Juli 2010 den Brauereien das Konzept vorgestellt. Auch habe sich der Zuschuss nicht verdoppelt, so Aust. Vielmehr haben die Brauereien bisher jeweils 25.000 Euro in den Stadtfest-Topf geben und mit weiteren 25 000 Euro ihren Programmtag auf dem Theaterplatz ausgerichtet. In diesem Jahr zahlen die Brauereien gleich 50.000 Euro in den Stadtfest-Topf, wovon die GmbH die Künstler für den gleich Theaterplatz mitbucht. Aust bedauert zwar, dass nun kein Dresdner Bier mehr ausgeschenkt wird, findet den Verlust aber nicht dramatisch. „Es hat sich noch keiner daran gestört, was es auf dem Stadtfest für Bier gibt." Wenn auch die dritte Biersorte fehlt, die Qualität des Unterhaltungsprogramm werde mangels dritten Hauptsponsors nicht leiden, verspricht Aust. Radeberger und Freiberger haben sich bereit erklärt, den Feldschlösschen-Anteil von 50.000 Euro mit zu tragen. Für Aust ist das ein „sehr großes Entgegenkommen". Aber die Brauereien handeln hier sicherlich nicht aus reiner Nächstenliebe: Schließlich fällt für sie ein Konkurrent weg, mit dem sie sich sonst in die Schankwagen auf dem Stadtfestgelände reinteilen mussten. Feldschlösschen plant nun eine gesonderte Aktion für den Sommer. „Wir hatten den Betrag fest für Dresden reserviert und er wird auch ausgegeben", so Gärtner.  

Madeleine Arndt

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