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Kein Bedarf an Schlitten und Co. in Dresden

Kein Bedarf an Schlitten und Co. in Dresden

Ein paar Mal hat er sich schon gezeigt, aber im Großen und Ganzen fehlt er diesen Winter: der Schnee. Das schlägt nicht nur begeisterten Skisportlern, sondern auch Händlern auf´s Gemüt.

"Wir haben noch viele Schneeschaufeln und Schlitten übrig", bestätigt Jessica Horn, Sprecherin vom Baumarkt Max Bahr. Herrschte im vergangenen Winter noch der Notstand beim Kauf von Streusalz, füllen nun große Salzsäcke die Baumarkthallen. "Viele Kunden haben sich schon im September mit Streusalz eingedeckt", erklärt Horn. Doch jetzt herrscht wetterbedingte Flaute. Auf den Umsatz würde sich das aber nicht auswirken, berichten die großen Baumarktketten der Stadt. "Die Heimwerker führen jetzt andere Arbeiten aus. Das gleicht die schlechten Verkaufszahlen aus", berichtet Nadine Phillmann, Pressesprecherin vom Baumarkt toom. Die Saisonware wird eingelagert und ab August wieder aufgestellt. Andere Baumärkte ließen sich vom vergangenen, schneereichen Winter nicht beeindrucken. "Der letzte Winter war überproportional hart. Unseren Zulieferern gingen die Waren aus. Mit so etwas muss man nicht immer rechnen", meint Thomas Lehnert vom Baumarkt Hornbach. Hier werden die Waren nach Bedarf angefordert. Deswegen entstehe kein Überbestand. Für einen plötzlichen Wintereinfall fühlt sich Lennert dennoch gewappnet. "Wir haben ausreichend Winterartikel vorhanden."

Ähnlich zwiespältig schlägt sich der fehlende Schnee auf die Verkaufszahlen der Sportgeschäfte nieder. "Wir können uns nicht beklagen. Viele fahren in die Alpen und kaufen hier die Ausrüstung. Außerdem fehlt der Schnee zwar in Dresden, aber nicht im Erzgebirge", erklärt Dirk Müller, Geschäftsführer von Intersport Mälzerei. Etwas negativer fällt da die bisherige Bilanz im Geschäft Globetrotter aus. "Im vergangenen Winter wurden wir mit Schnee und Kälte verwöhnt. In diesem Winter haben wir weniger Daunenjacken, Stiefel und Schlitten verkaufen können", so Michael Bärisch, Pressesprecher des Outdoorgeschäftes.

Noch gibt es Hoffnung. In den nächsten Tagen sinken die Temperaturen und vielleicht ist fällt dann auch noch etwas Schnee.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.01.2012

mho

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