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Kein Aufzug zur Brühlschen Terrasse in Dresden

Zu wenig Geld Kein Aufzug zur Brühlschen Terrasse in Dresden

Der lange geplante Aufzug für die Brühlsche Terrasse droht an Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden zu scheitern. Beide Seiten konnten sich bisher nicht über die Frage der Finanzierung einigen.

Wahrscheinlich wird es keinen Aufzug zur Brühlschen Terrasse geben.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Der lange geplante Aufzug für die Brühlsche Terrasse droht an Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden zu scheitern. Beide Seiten konnten sich bisher nicht über die Frage der Finanzierung einigen. Der Sächsische Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat laut seiner Sprecherin Planungen vorgelegt, die einen Aufzug im Turmbereich des Ständehauses an der Brühlschen Terrasse vorsieht.

„Wir kennen diese Planungen“, bestätigt Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen). „Aber über die Terminketten des SIB wissen wir nicht Bescheid.“ Das ist laut Krieger auch nicht möglich, weil es noch keine Terminketten gibt. „Wir haben mit dem derzeitigen Planungsstand die Gespräche mit der Landeshauptstadt zu einer Finanzierungsbeteiligung wieder aufgenommen.“

Zu Bauzeiten und Kosten könnten aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Planung und der offenen Kostenbeteiligung der Landeshauptstadt noch keine Aussagen getroffen werden, so Krieger. „Die Maßnahme ist auch noch nicht im Landeshaushalt berücksichtigt.“

Dresden habe dem Freistaat einen Investitionszuschuss in Höhe von 250 000 Euro in Aussicht gestellt. „Dieses Geld ist aber nicht im Haushalt abgebildet“, so Schmidt-Lamontain. „Eine Beteiligung an den Betriebskosten stellt die Stadt nicht in Aussicht.“ Die barrierefreie Erschließung der Brühlschen Terrasse sei eine gemeinsame Aufgabe, erklärt dagegen Krieger. „Aus diesem Grund strebt der Freistaat weiter eine Finanzierungsbeteiligung der Landeshauptstadt an.“ Rund eine Million Euro wird der Aufzug nach groben Schätzungen kosten, die jährlichen Betriebskosten könnten bei rund 10 000 Euro pro Jahr liegen.

Der Freistaat habe die Hoffnung auf ein Einlenken aus dem Rathaus noch nicht aufgegeben, so die SIB-Sprecherin. „Wir warten jetzt erst einmal die Ergebnisse der Gespräche mit der Stadt ab, bevor wir weitergehende Überlegungen anstellen.“ Der Schloßplatz befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt, die Brühlsche Terrasse dagegen gehört dem Freistaat. Ein Aufzug für Menschen mit Behinderung ist seit längerer Zeit im Gespräch – eine Lösung jedoch nicht.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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