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"Karrierestart" Dresden mit Ausstellerrekord und Elternansprache

"Karrierestart" Dresden mit Ausstellerrekord und Elternansprache

15 Jahre nach der ersten Dresdner Ausbildungsmesse blickt Roland Zwerenz, Geschäftsführer des Messeveranstalters Ortec, auf eine Erfolgsgeschichte zurück: 167 Aussteller zählte die "Karrierstart" im Jahr 1999. In diesem Jahr erwarten bei der Veranstaltung, die am Freitagmorgen im Ostragehege ihre Pforten öffnet, 384 Anbieter die Besucher - so viele wie noch nie.

Der Messechef ist optimistisch, dass sich auch die Besucherzahlen weiter positiv entwickeln - 1999 kamen 10000 Messegäste, im vergangenen Jahr waren es 24000.

Der große Zuspruch, so Zwerenz gestern während einer Pressekonferenz im Vorfeld der Messe, zeige, dass es richtig war, den Fokus der Veranstaltung im Laufe der Jahre angesichts sinkender Schulabgängerzahlen auf die Bereiche Weiterbildung und Fachkräftegewinnung auszudehnen. Angesichts des Fachkräftemangels sei es nicht nur für die Unternehmen wichtig, sich als Arbeitgeber zu präsentieren - auch für Arbeitnehmer böten sich zunehmend Chancen für einen zweiten Karrierstart in einem anderen Unternehmen.

Unterschätzt habe man bisher die Rolle der Eltern bei der Berufswahl der Schulabgänger, räumte Zwerenz ein. Deshalb gibt es im Fachprogramm dieses Jahr erstmals Vorträge, die sich direkt an die Eltern als Partner bei der frühzeitigen Berufsorientierung ihrer Kinder ab dem siebenten Schuljahr richten - begleitet von einem Ratgeberservice im Internet.

Neben Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen und Wirtschaftsverbänden präsentiert die Stadt Dresden auf der Messe traditionell ihre Förderprogamme für Unternehmer und Gründer, aber auch weitere interessante Angebote: Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab August 2013 und der damit verbundene Ausbau der Kindertagesstätten habe bereits im vergangenen Jahr zur Neueinstellung von 300 Pädagogen geführt, sagte Kati Kuprath vom städtischen Eigenbetrieb Kindereinrichtungen. In diesem Jahr würden weitere 200 Stellen besetzt. Vor allem Männer seien gefragt, da in den Kitas nahezu ausschließlich Erzieherinnen arbeiten. Die Stadt biete ihnen unbefristete Arbeitsverträge sowie Tarifgehalt für den öffentlichen Dienst. Außerdem braucht die Landeshauptstadt Tagesmütter und Ta-gesväter, die Kleinkinder bis drei Jahre wochentags betreuen und informiert auf der Messe über Voraussetzungen der Erlaubnis für diese selbstständige Tätigkeit. Zurzeit betreuen in Dresden neben 2000 Kita-Erziehern, die für 20600 Kinder verantwortlich sind, bereits 350 Pflegepersonen mehr als 1600 Kinder.

Gemeinsam mit den Migrationsberatungsstellen stellt die Stadt am ersten Messetag "Integrationslotsen", die Migranten durch die Messe führen und sie auf vietnamesisch, russisch, arabisch und englisch zu Karrieremöglichkeiten in der Landeshauptstadt beraten.

Holger Grigutsch

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