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Junge Hacker verbessern die Welt

Hackathon Ost Junge Hacker verbessern die Welt

48 ostdeutsche Nachwuchstalente haben am Wochenende in Dresden um die Wette die Welt verbessert: Mit selbstgeschriebenen Feinstaub-Apps zum Beispiel, mit Kaffeemaschinen für Faulpelze und anderen Erfindungen.

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Marco Riechen und Elias Gürlich entwicklten beim Hackathon Ost in Dresden eine Kaffee-Maschine für Faulpelze, die sich vom Bett aus fernsteuern lässt. Dafür gab es den Preis „Bestes Design“.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Warum kostbare Lebenszeit im Arzt-Wartezimmer verschwenden? Unter dem Motto „Hack die Wartezeit“ hat ein junges Erfinderteam deshalb nun in Dresden binnen drei Tagen eine Art Wartezimmer-Pager entwickelt: tragbare Geräte, die Schwestern an der Arztpraxis-Rezeption ausgeben und per Funk Alarm schlagen, wenn man an der Reihe ist. Statt sinnlos zu warten, kann der Patient derweil draußen seine Wege erledigen.

Für diese Erfindung kassierten die jungen Tüftler beim „Hackathon Ost“ am Sonntag einen Preis in der Kategorie „Aha-Effekt“. Insgesamt hatten sich 48 ostdeutsche Nachwuchstalente im Alter von zwölf bis 18 Jahren an diesem Wettbewerb „Jugend hackt Ost 2016“ beteiligt, den die „Open Knowledge Foundation Deutschland“ und das Medienkulturzentrum Dresden organisiert hatten.

Zum Finale in der Informatik-Fakultät der TU Dresden präsentierten die Kinder und Jugendlichen am Sonntag letztlich zwölf Projekte. Den Publikumspreis gab es für das Konzept, an Supermarkt-Kassen die Quittungen per QR-Code digital ans Smartphone zu senden statt sinnlos Papier-Bons auszudrucken. In der Kategorie „Mit Code die Welt verbessern“ gab es den Hauptpreis für eine Feinstaub-App, die bei Luftschmutz-Alarm gute Tipps per Handy verbreitet.

„Ich war sehr beeindruckt, wieviel Dynamik und Know-How in den Projekten steckte“, schätzte Mitorganisator Sven Keil vom Medienkulturzentrum Dresden auf Anfrage ein. „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Beiträge noch professioneller geworden.“ hw

Von Heiko Weckbrodt

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