Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Jugendamt: Immer mehr gefährdete Säuglinge in Dresden

Jugendamt: Immer mehr gefährdete Säuglinge in Dresden

Die Zahl der Säuglinge, bei denen das Dresdner Jugendamt wegen des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung reagieren musste, hat sich seit 2009 mehr als verdoppelt.

Voriger Artikel
Fotomarathon durch Dresden: Zehn Themen - vier Stunden - eine Stadt
Nächster Artikel
Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke in Sachsen

Säugling mit Fläschchen: In Dresden muss das Jugendamt immer öfter wegen Kindeswohlgefährdung eingreifen (Symbolfoto).

Quelle: dpa

Das geht aus dem neuen Kinderschutzreport hervor, den Jugendamtsleiter Claus Lippmann am Dienstag im Rathaus vorstellte.

"Dieser Anstieg ist besorgniserregend", betonte Lippmann. Während vor vier Jahren "nur" 81 Meldungen eingingen, laut denen Neugeborene nicht gut behandelt werden, erhöhte sich deren Zahl 2012 auf 178. "Allerdings ist im Allgemeinen nur etwa jeder achte Fall so akut, dass wir sofort eingreifen müssen", sagte Lippmann. Die Inobhutnahme, also das Herausnehmen eines Kindes aus der Familie, käme dabei nur als allerletzter Schritt in Betracht.

Im vergangenen Jahr musste sich das Jugendamt 249 Mal zu dieser drastischen Maßnahme entschließen. Die deutlich gestiegene Zahl an Verdachtsfällen führt Lippmann nicht allein auf verschärfte soziale Probleme zurück, sondern auch auf den Geburtenboom in Dresden und die gewachsene Sensibilität in der Bevölkerung für das Thema Kindeswohlgefährdung.

chs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.