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Jolka-Fest: Dresden hofft im Januar auf erneuten Ansturm russischer Touristen

Jolka-Fest: Dresden hofft im Januar auf erneuten Ansturm russischer Touristen

Zum Jolka-Fest Anfang Januar hofft Dresden erneut auf einen Ansturm russischer Touristen. Sowohl der Flughafen als auch die großen Einkaufszentren in der Stadt rüsten sich bereits für die zahlungskräftige Klientel aus dem Ausland.

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Hostess Olessja Zavadskaja im Januar 2012 im Gespräch mit russischen Gästen in Dresden.

Quelle: Jane Jannke

So gibt es bis zum 12. Januar 16 Sonderflüge zwischen Dresden und Moskau – zusätzlich zu den drei planmäßigen Linienflügen pro Woche. Mit Aeroflot, Yakutia Airlines und Hamburg Airways verbinden dann gleich drei Fluggesellschaften die Strecke zwischen Klotzsche und der russischen Hauptstadt. Und auch die Händler in der Stadt hoffen auf gute Geschäfte.

Die Russen seien sehr zahlungskräftig, russische Frauen sehr modebewusst, sagte der Technische Leiter Altmarkt Galerie, David Penndorf. „Die können sich das leisten.“ Die Frauen kleideten sich in der Regel etwas weiblicher und es dürfe ruhig etwas glitzern. Auch die Parfümerie habe sich auf den etwas abweichenden Geschmack dieser Kundinnen eingestellt. „Dennoch wird es kein spezielles „Russensortiment“ geben“, versicherte Penndorf.

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Die Hostess unterstützt die russischen Touristen beim Einkauf und beantwortet Fragen auf Russisch.

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Allerdings soll die russische Kundschaft mit speziellen Serviceleistungen geködert werden. Die Gäste werden schon bei ihrer Ankunft auf dem Flughafen von russisch sprechenden Hostessen umworben und mit kleinen Geschenken empfangen. Im Flughafen, den Hotels und der Altmarkt Galerie liegen Stadtpläne in russischer Sprache. In der Galerie gibt es Informationsstände für die Russen, russische Hinweisschilder, einige Händler haben für diese Zeit russischsprachige Mitarbeiter eingestellt. Väterchen Frost und seine Enkelin Snegurotschka (Schneeflöckchen) werden durch die Gänge streifen.

Schon im Januar 2012 waren viele Russen aus Moskau und Sankt Petersburg zum Jahreswechsel zum Bummeln und Shoppen an die Elbe gekommen. Der Handel freute sich über ein verlängertes Weihnachtsgeschäft. „Ein Segen für den Handel“, hatte der damalige Karstadt-Chef Wolfgang Wirz damals kommentiert. In Russland wird Weihnachten erst am 7. Januar gefeiert. Geschenke für die Kinder gibt es aber in der Regel schon am 31. Dezember, dem Jolkafest.

dpa / sl

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