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Jörg Dittrich ist neuer Präsident der Handwerkskammer Dresden

Jörg Dittrich ist neuer Präsident der Handwerkskammer Dresden

Jörg Dittrich ist gestern vor der Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden zum neuen Präsident gewählt worden. 23 der 36 anwesenden Delegierten hatten für den Dachdeckermeister aus Dresden gestimmt.

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Moderator und Ideengeber will der neue Präsident der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich, für das Handwerk sein. Dittrich ist der Sohn des scheidenden Kammerpräsidenten Claus Dittrich, was im Vorfeld zu einigen Kontroversen geführt hatte. Jörg Dittrich soll das Amt für die nächsten fünf Jahre bekleiden.

Quelle: Hauke Heuer

Dresden . Von Hauke Heuer

Jörg Dittrich ist verheiraten und hat zwei Kinder. Gemeinsam mit seinem Vater ist er Geschäftsführer des mit 50 Mitarbeitern größten Dachdeckerbetriebs in der Gegend und engagiert sich als Chef der Frauenvolleyballabteilung beim Dresdner Sportclub.

Der einzige Gegenkandidat, der Riesaer Kreishandwerksmeister aus dem Kfz-Gewerbe Kurt Hähnichen, konnte sich bei der geheimen Abstimmung mit 13 Stimmen nicht durchsetzen.

Im Vorfeld war der Vorwurf laut geworden, durch die Kandidatur von Dittrich werde Vetterwirtschaft in der Handwerkskammer betrieben. Jörg Dittrich ist der Sohn des jetzt aus dem Amt scheidenden Claus Dittrich, der die letzten zehn Jahre das Präsidentenamt in der Kammer inne hatte.

Claus Dittrich hatte in seinem Grußwort an die Vollversammlung, praktisch seine letzte Amtshandlung als Präsident, die Bedeutung der Handwerkskammer als Interessenvertretung und Organ der Selbstverwaltung für die Handwerker hervorgehoben. Auf die Kandidatur seines Sohnes ging er in seiner Rede nicht ein.

Jörg Dittrich bezeichnete in seiner Antrittsrede nach der Wahl seinen Vater "als ein Vorbild, von dem ich gelernt habe, ehrenamtliches Engagement als eine Selbstverständlichkeit zu betrachten". Der neue Präsident hat in den fünf Jahren seiner Amtszeit viel vor. In seiner Bewerbungsrede hatte Dittrich bereits angekündigt, den sich anbahnenden Fachkräftemangel im Handwerk bekämpfen zu wollen. Auch Jugendliche ohne Ausbildung müssten erreicht werden."Handwerk ist ein Wirtschafts-, Kultur- und Ausbildungsträger und darf kein Teil der IHK werden", sagte Dittrich vor der Versammlung. Einsetzen will er sich auch gegen den "ausufernden Zertifikatewahn" und für "die öffentliche Sicherheit angesichts abnehmender Polizistenzahlen".

Als Vizepräsident wiedergewählt wurden gestern Kfz- und Karosseriebaumeister Wilfried Arndt für die Arbeitgeberseite und Kfz-Techniker Hans-Ulrich Kunz von der Arbeitnehmerseite.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.06.2012

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