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"Jetzt und nicht übermorgen!" - Dresdner Arzt gründet Online-Plattform für Flüchtlingshilfe

"Jetzt und nicht übermorgen!" - Dresdner Arzt gründet Online-Plattform für Flüchtlingshilfe

„Ich helfe jetzt!“ und nicht irgendwann, dachte sich in der vergangenen Woche der Dresdner Arzt Johannes Bittner und rief die gleichnamige Online-Plattform ins Leben.

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Quelle: Amac Garbe

„Besorgt und betroffen verfolgte ich den vergangenen Wochen die Entwicklungen in Dresden um das Thema Asyl und überlegte, wie ich helfen kann. Ein Einsatz in der Zeltstadt kam nicht direkt in Frage, da dort vor allem Fachärzte gesucht werden, also beschloss ich, mit anderen Kompetenzen zu helfen“, berichtet der Dresdner. „Setze ein Zeichen und biete deine Hilfe an, damit Flüchtlinge sich in Deutschland willkommen fühlen“, lautet die Botschaft der Homepage. 

Sachspenden und Zeit – das sind die Dinge, die die Asylsuchende am Dringendsten benötigen, berichtet der Dresdner. Und genau das will er mit „Ich helfe jetzt“ koordinieren. Auf der Website können Helfer und Spender eintragen, welche und wie viele Kleidungsstücke, Schuhe oder Kindersachen abgegeben werden können. Wer sich aktiv in der Arbeit mit Flüchtlingen engagieren will, kann seine Zeit spenden. Alle Freiwilligen sind eingeladen, anzugeben, wie viele Stunden sie aufbringen können und welche besonderen Fähigkeiten wie Fremdsprachenkenntnisse oder pädagogisches Fachwissen sie mitbringen.

„Die Hilfsorganisationen vor Ort sind gerade oft einfach überfordert von den vielen Sachspenden, die angeboten werden“, so Johannes Bittner.   Hier soll das Online-Angebot Abhilfe schaffen. Sucht eine Hilfsorganisation beispielsweise schnell einen Übersetzer für Arabisch, soll sie den Zeitraum und die Bedingungen in die Suchmaske eingeben und einen geeigneten Kandidaten finden können. 170 Angebote aus ganz Deutschland sind bisher bei Johannes Bittner eingegangen, der das Projekt gemeinsam mit seiner Frau ehrenamtlich stemmt. Zwei Drittel der Angebote sind Zeitspenden, erzählt er. Die nächsten Schritte sind nun persönliche Gespräche mit Vertretern von Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz.

Julia Vollmer

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