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Jetzt gegen Grippe impfen lassen!

Jetzt gegen Grippe impfen lassen!

Forsch den Blusenärmel hochgekrempelt, nicht auf die Spritze geguckt, sondern entspannt in die Kamera gelächelt, ein kleiner Pieks in den Oberarm, Pflaster drauf - und das war's auch schon.

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Kleiner Pieks in den Oberarm: OB Helma Orosz ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich von Jens Heimann, Leiter des Gesundheitsamtes, gegen die Virusgrippe impfen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) ging im Rathaus mit gutem Beispiel voran und ließ sich von Jens Heimann, seit Juni Leiter des Gesundheitsamtes, gegen Grippe impfen. "Tut nicht weh, schön tapfer sein", munterte sie im Anschluss Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) auf, der als nächster dran war.

Orosz und Seidel raten, sich jedes Jahr gegen die vor allem für ältere Menschen gefährliche Virusgrippe (Influenza) impfen zu lassen - zum eigenen Schutz und damit sich die Krankheit nicht ausbreitet.

Der Impftermin für die OB kommt gerade zur rechten Zeit: Nicht nur, dass Oktober und November die günstigsten Monate für die Schutzimpfung sind. Jetzt ist auch der benötigte Impfstoff vorrätig, dessen Kosten von den gesetzlichen Kassen übernommen werden. Wie berichtet war es vor zwei Wochen zu Engpässen gekommen, weil die italienische Firma Novartis noch nicht liefern konnte. "Jedes Jahr gibt es eine gemeinsame Ausschreibung aller gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen", beschreibt Hannelore Strobel, Sprecherin der AOK Plus, das Prozedere. Das Rennen für den Großraum Dresden und Chemnitz habe in diesem Jahr Novartis gemacht. Preis und Qualität hätten gestimmt. "Wenn wir alles an Rabatten zusammenrechnen, sparen wir fünf Millionen Euro pro Jahr", so Strobel. Zu dem verspäteten Liefertermin Richtung Deutschland sei es gekommen, weil die nötige Zulassung der italienischen Aufsichtsbehörde noch ausstand. "Sie kam nun Freitag vor einer Woche, seit Dienstag ist der Impfstoff vorrätig", beruhigt die Sprecherin.

Dass mit der Influenza-Grippe nicht zu spaßen ist, belegen die Zahlen vom Vorjahr: In Sachsen waren von Oktober 2012 bis April 2013 mehr als 10 000 Influenza-Fälle gemeldet worden. 22 davon nahmen einen tödlichen Ausgang - deutlich mehr als in den Jahren zuvor. "Mir ist in dieser Saison noch kein Fall bekannt", sagt Gesundheitsamtschef Heimann auf DNN-Nachfrage. Er rechnet frühestens im Dezember, vor allem aber im Januar und Februar mit einer Grippewelle. Geimpft werde der Dreifachimpfstoff AH1N1, H3N2 und B. Einen Grippeschutz holen sollten sich Heimann zufolge vor allem ältere Menschen, Schwangere und Leute, die in Krankenhäusern und Pflegeheimen arbeiten. Die Impfung sei gut verträglich.

Gegen Influenza impfen lassen kann man sich zum Beispiel bei seinem Hausarzt oder aber in der Impfstelle des Gesundheitsamtes an der Bautzner Straße 125. Dort rechnet man in dieser Saison mit 1200 bis 1500 Impfungen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.10.2013

Katrin R.

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