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Jede Menge Schnee in Dresden – Parkende und Anlieger sind in der Pflicht

Jede Menge Schnee in Dresden – Parkende und Anlieger sind in der Pflicht

Seit Donnerstagmorgen schneit es in der Landeshauptstadt bei Temperaturen um die minus sechs Grad. Der Winterdienst ist seit 4 Uhr in Vollbesetzung unterwegs, streut gegen Glätte und betreut das Hauptstreckennetz, so die Stadt.

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Vor allem den Kindern bereitet der Schnee jede Menge Freude.

Quelle: Jane Jannke

Stehende Autos sind am Vormittag binnen einer Stunde komplett zugeschneit. Parkscheine und Berechtigungen sind nicht mehr zu sehen.

Doch: „Die Witterung entbindet nicht von der Pflicht, einen Parkschein zu lösen oder eine Parkkarte in das Auto zu legen", teilte Nora Jantzen, Sprecherin der Stadt Dresden, mit. Auch zugeschneite Verkehrs-, Hinweis- und Parkschilder behalten ihre Gültigkeit. Allerdings würden die Kollegen des Gemeindlichen Vollzugsdiensts - die Politessen - bei starkem Schneefall mit besonderem Fingerspitzengefühl kontrollieren, so Jantzen.

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Der erste "richtige" Schnee des Winters: Am Donnerstag fielen seit dem Vormittag dicke Flocken vom Himmel.

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Durch den Schnee sollen die Temperaturen leicht steigen, es bleibt aber frostig.

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Wer also falsch parkt, weil zum Beispiel Markierungen nicht zu sehen sind, kann eventuell auf die Kulanz der Kontrolleure hoffen. Auf der sicheren Seite ist jedoch nur, wer ganz genau kontrolliert, ob er richtig steht. „Die Autofahrer sind aufgefordert, mit der Witterungssituation umsichtig umzugehen", so Jantzen. Und auch Anlieger sind bei solchen Witterungsbedingungen in der Pflicht, mahnt die Verwaltung. So müssen von Montag bis Sonnabend bis 7 Uhr, sonntags und feiertags bis 9 Uhr die öffentlichen Wege entlang der Grundstücksgrenzen geräumt oder bei Glätte gestreut werden. Dies sei bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es die Situation erfordert. Zum Abstumpfen glatter Flächen darf zum Beispiel Sand, Splitt oder salzfreies Granulat verwendet werden. Tausalz und schmutzende Stoffe wie Asche oder Ruß sind verboten, so die Stadt.

Schnee und Eis dürfen dabei keinesfalls auf die Fahrbahn geschoben werden, sondern an den Rand. An Haltestellen, Fußgängerüberwegen und anderen stark frequentierten Stellen müssen Durchgänge geschaufelt werden. Auch Hydranten, Straßeneinläufe und Schaltkästen sind von Grundstückseigentümern freizuhalten. Wie die Stadt weiter mitteilt, sind auch gefährliche Eisbildungen an Dachrinnen und drohende Dachlawinen zu beseitigen. Sind Gefahrenstellen entstanden, beispielsweise durch Rohrbrüche oder Eisabgang, müssen diese vom Anlieger abgesichert werden.

Franziska Schmieder

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