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Islamisches Zentrum Dresden nach Charlie Hebdo-Attentat: "Lassen wir uns nicht spalten"

Islamisches Zentrum Dresden nach Charlie Hebdo-Attentat: "Lassen wir uns nicht spalten"

Nach dem Attentat auf die Pariser Zeitung " Charlie Hebdo" hat das Islamische Zentrum Dresden den terroristischen Anschlag als abscheuliches Verbrechen verurteilt und appelliert an die Einheit der Dresdner und Bewohner des Landes.

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Anschlag auf "Charlie Hebdo" in Paris: Im Gedenken an die Opfer legen Menschen Blumen nieder.

Quelle: dpa

„Wir Muslime fühlen mit den Familien und Freunden der Opfer“, so die Mitteilung. Das Attentat habe einen ungeheuren Schaden zwischen den Völkern, vor allem zwischen Muslimen und ihren Nachbarn verursacht.

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Michel Houellebecq beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit dem Szenario einer Islamisierung Frankreichs unter einem muslimischen Präsidenten. Foto: Hugo Ortuno/Archiv

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Deshalb verurteile das Islamische Zentrum Dresden den Terrorismus, Gewaltanwendung und den Versuch zur Spaltung der Menschen aufgrund ihrer Religion. „All der Terror, der sich islamisch nennt, hat mit den Lehren und Werten des Islam nichts zu tun“, betonte Kassem Mahmoud, Geschäftsführer des Zentrums, im Namen seiner Mitglieder. Er forderte die Dresdner dazu auf, zusammen zu halten. „Bleiben wir zusammen, Deutsche und Migranten. Lassen wir uns nicht spalten“, so der Aufruf.

Solidaritätsmarsch in Paris - Ermittlungen dauern an

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Michel Houellebecq beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit dem Szenario einer Islamisierung Frankreichs unter einem muslimischen Präsidenten. Foto: Hugo Ortuno/Archiv

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Nach Ende der Anti-Terror-Einsätze konzentrieren sich die Ermittler in Frankreich auf die Suche nach Unterstützern der islamistischen Gewalttäter. In Paris rief Präsident François Hollande am Samstagmorgen erneut Minister und Sicherheitsdienste zu einer Krisensitzung zusammen.  Die Polizei jagt die weiterhin flüchtige Freundin des getöteten Geiselnehmers Amedy Coulibaly (32). Die 26-Jährige wird im Zusammenhang mit der Schießerei vom Donnerstag im Süden von Paris gesucht, bei der eine Polizistin starb. Dafür wird Coulibaly verantwortlich gemacht, der später Geiseln in einem jüdischen Geschäft im Osten der Hauptstadt nahm. 

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Auch in Rabat, der Hauptstadt von Marokko, gedachten die Menschen der Opfer von Paris.

Quelle: Abdelhak Senna

Neben einer Bilanz der Polizeieinsätze gegen die islamistischen Terroristen steht für die Regierung der große Solidaritätsmarsch am Sonntag in Paris im Vordergrund. An der Kundgebung für die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ vom Mittwoch wollen zahlreiche europäische Regierungschefs teilnehmen, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel, Großbritanniens Premier David Cameron, Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy und sein italienischer Kollege Matteo Renzi. „Es ist ein wichtiges Zeichen deutsch-französischer Freundschaft, dass wir in diesen Stunden zusammenstehen“, sagte Merkel in Hamburg. Frankreichs Premier Manuel Valls kündigte an, der „republikanische Marsch“ nach Anschlägen und Geiselnahmen mit 17 unschuldigen Opfern werde durch ein massives Sicherheitsaufgebot geschützt.

dbr/dpa

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