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Interessent für zwei Dresdner Schiffe ist gefunden

Dampfschiffahrt Interessent für zwei Dresdner Schiffe ist gefunden

Es gibt bereits einen Interessenten für die zwei Motorschiffe, die die Sächsische Dampfschiffahrt (SDG) abgeben will. Und die Schiffe werden von der Oberelbe verschwinden. Diese Infos gab die SDG Ende der Woche zum geplanten Verkauf der „Bad Schandau“ und der „Lilienstein“.

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Quelle: Anja Schneider

Dresden. Es gibt bereits einen Interessenten für die zwei Motorschiffe, die die Sächsische Dampfschiffahrt (SDG) abgeben will. Und die Schiffe werden von der Oberelbe verschwinden. Diese Infos gab die SDG Ende der Woche zum geplanten Verkauf der „Bad Schandau“ und der „Lilienstein“. Wer der potenzielle Käufer ist und wo die Schiffe künftig unterwegs sein sollen, sagte Dampferchefin Karin Hildebrand aber nicht. Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, erklärte sie ihr Schweigen.

„Sie sind nicht mehr zeitgemäß“, begründete die Geschäftsführerin den geplanten Verkauf. Die Schiffe müssten umgebaut werden, um auch künftig den Wünschen der Kunden gerecht werden zu können, außerdem laufe die Schiffsklassifizierung aus. Diese Einstufung ist mit dem Auto-Tüv vergleichbar. Sie attestiert Schiffen, den aktuellen Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden. Das werden die „Bad Schandau“ und die „Lilienstein“ aber nicht mehr, wenn die Zulassungen der Schiffe am 31. Dezember 2019 ablaufen. „Dann brauchen sie für die Sicherheit einen zweiten Antrieb“, berichtete Hildebrand. Diese Investition rentiere sich aus Sicht der „Dampfschiffahrt“ aber nicht mehr, so die Chefin weiter. Deshalb werde ein Käufer gesucht.

Wann die Motorschiffe, die beide in den 80er Jahren in Berlin gebaut worden sind, den Besitzer wechseln, ist offen. „Ohne Druck sondieren wir den Markt“, sagte Robert Rausch, Marketingchef der Flotte auf DNN-Anfrage. Hildebrand ließ durchblicken, dass die strengen Sicherheitsauflagen für die künftige Klassifizierung der Schiffe einen Einsatz auf der Oberelbe unmöglich machen. Das bedeutet, sie werden künftig wahrscheinlich im Ausland fahren. Der Interessent, mit dem jetzt verhandelt werde, komme aber nicht aus Tschechien, widersprach Rausch entsprechenden Gerüchten.

Ganz abgeschrieben hat die SDG die „Lilienstein“ und die „Bad Schandau“ aber noch nicht. Sie werden unter anderem für Charterfahrten favorisiert und solche Aufträge stehen auch noch im Einsatzplan der zwei Motorschiffe, so Robert Rausch.

Unterdessen denken die Verantwortlichen der „Dampfschiffahrt“ über eine Neuanschaffung nach. „Das mache ich schon, seit ich hier angefangen habe“, sagte Geschäftsführerin Karin Hildebrand, die das Unternehmen seit November 2013 steuert. „Dieses Schiff müsste mit den unterschiedlichen Wasserständen der Elbe klar kommen, sich gut für Veranstaltungsfahrten eignen und mehr Platz für Fahrräder haben“, zählt sie die wichtigsten Prämissen für die Neuanschaffung auf. „Wir haben einer Werft die Aufgabe gegeben, sich darüber Gedanken zu machen“, so die Dampferchefin zum aktuellen Stand der Überlegungen über ein neues Flachwasserschiff.

Von Christoph Springer

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