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Interaktiver Lehrfilm des Uniklinikums soll Jugendliche zur Krebsvorsorge animieren

Interaktiver Lehrfilm des Uniklinikums soll Jugendliche zur Krebsvorsorge animieren

Sechs junge Menschen hüpfen im Vortragssaal des Uniklinikums Carl Gustav Carus auf und ab und zeigen, was sie in der letzten Woche zum Thema Krebsvorsorge gelernt haben.

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Schüler Louis Clemens von der 25. Oberschule zeigt mit der Handy-App, wie der interaktive Film "Mit Köpfchen gegen Krebs" funktioniert.

Quelle: Anja Schneider

Dazu gehört nämlich Sport, zumindest eine Stunde Bewegung am Tag. Mit einem interaktiven Lehrfilm in Zusammenarbeit mit vielen Institutionen will das Uniklinikum jungen Menschen zwischen zwölf und 16 Jahren ein Gefühl geben, wie sich die Erkrankung Krebs vermeiden lässt. Damit kommen sie der stetig wachsenden Nachfrage von sächsischen Schulen nach Workshops und anderen Lehrveranstaltungen nach.

Der 45-minütige Film "Mit Köpfchen gegen Krebs - Be smart against cancer" verdeutlicht den Schülern, welche Lebensumstände das Krebsrisiko erhöhen. Rauchen und Alkohol, ungesunde Ernährung, gefährliche Sonnenbestrahlung und Bewegungsarmut gehören dazu. Der Lehrfilm ist in kurze Sequenzen gegliedert, die anschließend Zeit zur Interaktion geben. So werden die Kinder zum Beispiel zu einem Sportprogramm aufgerufen sowie zu kleinen Experimenten zum Thema Softdrinks oder zu gesunden Pausensnacks animiert. Anschließend bekommt die Klasse in einem Online-Feedback die Ergebnisse und Vorschläge zur Verbesserung. Diese Ziele sollen in vier Wochen umgesetzt werden.

"Das Sportprogramm oder auch gesunde Ernährung sollen dauerhaft in den Schulalltag integriert werden", sagt Dr. Friederike Stölzel vom Präventions- und Bildungszentrum des Universitäts-Krebs-Centrums. Denn: 375 000 von einer halben Million Krebserkrankungen jährlich seien durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar.

Die 25. Oberschule hat das pädagogische Konzept bereits ausprobiert, seit einer Woche ist es in den Schulunterricht einer siebten Klasse integriert. Die Schüler haben in dieser Woche schon allerhand gelernt. "Weniger Fingersport, mehr richtige Bewegung", weiß ein Schüler. "Wenn man groß ist, sollte man nicht rauchen", erklärt eine Mitschülerin. Das Feedback sei sehr positiv, so Stölzel. "88 Prozent der Schüler haben die Schulnote eins und zwei vergeben", berichtet sie.

Das Projekt "Mit Köpfchen gegen Krebs" soll bald auch in anderen Schulen stattfinden. Außerdem hat das Uniklinikum eine App für junge Menschen entwickelt, die ihnen ihre Lebensziele vor Augen halten soll. TU-Studenten werden diese Anwendung im Rahmen eines Pilotprojekts testen. "Wir haben uns viel vorgenommen, es wird also nicht langweilig", sagt Stölzel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.02.2015

Juliane Just

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