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Insolvente Werft in Laubegast: Es laufen weiter Verhandlungen mit Investoren

Insolvente Werft in Laubegast: Es laufen weiter Verhandlungen mit Investoren

Seit einem Monat wird nicht mehr gearbeitet in der Werft in Laubegast. Doch es sieht so aus, als hätten die Kollegen nur Urlaub. Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko hat dafür gesorgt, dass die Arbeit sofort wieder aufgenommen werden könnte.

Denn er hat die Hoffnung auf eine Zukunft des Unternehmens noch immer nicht aufgegeben, verhandelt weiter mit potenziellen Investoren.

"Es laufen nach wie vor Gespräche mit mehreren Interessenten für den Werftbetrieb, die eine Übernahme prüfen", sagte Dankos Sprecher Sebastian Glaser auf DNN-Anfrage. Allerdings ist der Insolvenzverwalter vorsichtiger geworden: Namen werden nicht mehr genannt. Offen lässt er auch, ob unter diesen Investoren immer noch die Rönner-Gruppe ist, zu der unter anderem die Schiffswerft in Dessau-Roßlau gehört, und ob dazu weiter die Schweizer gehören, die noch vor einem reichlichen Monat ernsthaftes Interesse hatten.

Das bedeutet, dass ein Verkauf der Maschinen, des Werkzeugs und der Werfteinrichtung noch nicht geplant ist. Dafür gebe es auch noch keinen Termin, so der Sprecher des Insolvenzverwalters. Danko will sich auch nicht auf ein Ende des Verhandlungsmarathons festlegen lassen. Ein solches Datum gebe es nicht, "da der Geschäftsbetrieb ja bereits stillgelegt ist", erklärte Glaser.

Unterdessen gibt es weitere Bemühungen, den Schiffsrumpf des Seebäderschiffs Kronprinz zu retten, das eigentlich in der Laubegaster Werft wieder aufgebaut werden sollte. Der Förderverein, der hinter diesem Projekt steht, "will den Schiffsrumpf transportfähig machen und nach Rostock holen", sagte Glaser. Allerdings fehle dafür immer noch das Geld. Dankos Informationen zufolge finden dazu gerade Gespräche zwischen dem Verein und dem Oberbürgermeister von Rostock statt. "Wenn diese Bestrebungen scheitern, bleibt das Schiff auf dem Grundstück", so Glaser. "Verwerten können wir es nicht, weil es nicht zur Insolvenzmasse gehört."

Die Werft ist seit Anfang 2011 in Insolvenz. Danko führte den Werftbetrieb mit Unterstützung von Interimsgeschäftsführer Michael Lohnherr, Ex-Chef der Sächsischen Dampfschiffahrt, bis Ende März 2013 weiter. Dann gab es keine Aufträge mehr für das Unternehmen in Laubegast. Die rund 20 Kollegen verloren ihre Arbeit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2013

Christoph Springer

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