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Infineon-Werk in Dresden liefert Chips für Gesundheitskarte

Infineon-Werk in Dresden liefert Chips für Gesundheitskarte

Das Dresdner Infineon-Werk hat einen neuen Großauftrag erhalten: Es wird mindestens 40 Prozent aller Sicherheits-Kontrollchips für die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) liefern.

Das teilte die Dresdner Infineon-Sprecherin Diana Heuer mit.

Es handelt sich dabei um die stark gesicherten "SLE 78"-Bausteine, die Daten nach dem Vorbild der menschlichen DNA verschlüsseln und auch intern codiert rechnen. Da die eGK bis 2013 an insgesamt 60 Millionen Versicherte ausgegeben werden soll - davon zehn Prozent noch in diesem Jahr -, dürfte der Infineon-Auftrag also etwa 24 Millionen Sicherheits-Controller umfassen.

Die neue Gesundheitskarte soll jeweils sechs Jahre gültig sein und solche Informationen wie Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse des Versicherten sowie Versicherungsnummer und Versicherungsstatus speichern. Perspektivisch ist daran gedacht, damit auch Rezepte und Krankenakten zu speichern. Die eGK ist jedoch umstritten: Nur ein Teil der Arztpraxen hat geeignete Lesegeräte und sowohl Fachverbände wie auch Datenschützer hatten sich in der Vergangenheit skeptisch über das Projekt geäußert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2011

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