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Infineon Dresden ist „Fabrik des Jahres“

Auszeichnung Infineon Dresden ist „Fabrik des Jahres“

Hochkarätige Ehrung für eine Industrie 4.0: Infineon Dresden ist in Sachen „Standortsicherung durch Digitalisierung“ die Fabrik des Jahres. Diesen Preis erhielt der Halbleiter-Hersteller von der in Wirtschaftskreisen renommierten Fachzeitschrift „Produktion“.

Die Infineon-Fabrik in Dresden

Quelle: Infineon Dresden

Dresden. Hochkarätige Ehrung für eine Industrie 4.0: Infineon Dresden ist in Sachen „Standortsicherung durch Digitalisierung“ die Fabrik des Jahres. Diesen Preis erhielt der Halbleiter-Hersteller von der in Wirtschaftskreisen renommierten Fachzeitschrift „Produktion“. Parallel dazu wurde das Unternehmen mit dem Dresdner Standort als Vorreiter mit dem „Game Changer Award“ des „Manager Magazins“ für die weltweite Vernetzung seiner Produktion zu einer virtuellen Fabrik ausgezeichnet.

Obwohl schon 20 Jahre alt, ist die Dresdner Fabrik heute die modernste der Infineon Technologies AG. Hier werden sogenannte Leistungshalbleiter – kleinste elektronische Bauteile – produziert, die später Automotoren steuern, Handys laden oder Kreditkarten sichern. Die 200mm-Fertigungslinie ist die höchstautomatisierte der Welt. Wafer-Transport, Anlagenbedienung und Fertigungssteuerung sind miteinander verknüpft und werden von IT-Systemen in Echtzeit gesteuert. Auch mit anderen Standorten weltweit kommuniziert die Fertigung.

Die fabrikübergreifende Vernetzung verlief jedoch unter ungünstigen Voraussetzungen. „Neben strikten Reinraumbedingungen und nur wenigen einheitlichen Standards in den Prozessbereichen gab es am Markt fast keine geeignete Hardware“, sagt Fertigungsleiter Jörg Recklies. Auch vergleichbare Muster-Fabriken fehlten. Dennoch habe man sich vor ein paar Jahren dazu entschlossen, mit der stufenweisen Vollautomatisierung zu beginnen.

Heute, nach rund fünf Jahren Projektdauer, betreibt Infineon Dresden mehr als 170 Roboter und ein zwölf Kilometer langes Transportsystem. Rund 85 Prozent der Prozesse sind vollautomatisiert, die Produktion steuert und optimiert sich selbst. „Der Weg zur smarten Fabrik war nicht immer leicht. Aber es hat sich gelohnt: Die gestiegene Produktivität hat unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöht und wesentlich dazu beigetragen, den Standort zu sichern“, resümiert Recklies.

Ein Umstand, der auch die Jury des Fachmagazins „Produktion“ überzeugte. „Infineon Dresden besticht durch seinen klaren Fokus auf Kosten und Qualität, um in einem harten Wettbewerb global bestehen zu können. Das Werk setzt auf eine durchgängige Digitalisierung von Prozessen und Maschinen, der Einsatz von neuen Technologien wie kollaborativer Roboter wurde konsequent vorangetrieben“, heißt es in der Begründung.

Von Christin Grödel

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