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In ihrer Reitschule Palido wirbt Nora Altmann um mehr Verständnis für das Tier

In ihrer Reitschule Palido wirbt Nora Altmann um mehr Verständnis für das Tier

Auf der Pferdekoppel von Nora Altmann in Mockritz stehen Pferde unterschiedlichen Alters, auch zwei niedliche Fohlen sind zu beobachten. Während das eine nicht von der Seite der Mutter weicht, musste das andere mit der Flasche hochgepäppelt werden.

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Nora Altmann mit dem damals vier Wochen alten Fohlen Pocoyo, das sie mit der Flasche aufgezogen hat.

Quelle: Hannelore Schuster

Seine Mutter hatte Zwillinge geboren, eines war tot. "Offensichtlich hat sie nur das tote Fohlen registriert, um das sie sich auch kümmerte", erzählt Nora Altmann.

Der Vater der beiden Fohlen ist der Hengst Palido. Er gab auch der Reitschule von Nora Altmann den Namen, die sie 2008 gründete. Der nunmehr 15-jährige Hengst gehört ihr seit dem Jahr 2000. Als sie ihn bekam, war er eines der so genannten Problempferde. Das heißt, der damalige Halter kam mit ihm nicht klar. Mit viel Liebe und dem richtigen Gespür widmete sie sich diesem Vierbeiner. Heute ist er ein überaus umgänglicher Hengst, der seit vier Jahren regelmäßig für Nachwuchs sorgt. Verkauft werden die Jungpferde meistens an Reitschüler.

"In meiner Reitschule werbe ich vor allem um das Verständnis für das Pferd und sein Wesen. Der Unterricht wird nach Alter, Interesse und Niveau gestaltet", sagt die Reitlehrerin. Das Pferd überzeugen und befähigen statt seinen Willen zu brechen, ist ihre Philosophie.

Nora Altmann hat in ihrem Bestand nur ehemalige Problempferde. Kaum zu glauben, wenn man allein die vier Schulpferde beobachtet, die heute jeden Reiter akzeptieren. So etwas kommt nicht von ungefähr. Nach ihrer Ausbildung zum Pferdefacharbeiter in Österreich und der Ablegung des Trainerscheins C in Moritzburg arbeitete sie in verschiedenen Reitbetrieben und nahm an etlichen Weiterbildungen zur gewaltfreien Pferdeausbildung teil.

Die meiste Zeit ist sie jedoch auf dem Reitplatz anzutreffen. Er liegt nur wenige Schritte von der Koppel mit den Stuten, Fohlen und dem Hengst entfernt. Rund 40 Reitschüler finden sich zu den nachmittäglichen Reitstunden ein. Neben vielen Mädchen haben auch einige Jungen ihre Liebe zum Pferd und zum Reiten entdeckt. "In der Regel sollten die Kinder zehn Jahre alt sein", sagt Nora Altmann. Geritten wird übrigens das ganze Jahr - auch im Winter. Vormittags reiten die Erwachsenen. Dass man nie zu alt ist, um reiten zu lernen, zeigt die Rentnergruppe. "Eine Frau war schon fast 60, als sie das erste Mal aufs Pferd stieg", so Nora Altmann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.08.2014

Hannelore Schuster

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